Diese Runde, die ständig neue Höchststände erreicht, ist nicht auf einen einzelnen Faktor zurückzuführen, sondern auf die Resonanz von politischen Erwartungen, den Goldkäufen der Zentralbanken, geopolitischen Risiken und einer Schwächung des Dollarvertrauens. Zudem zeigt sie strukturelle Merkmale, die vom traditionellen Rahmen "Zinsen-Preis von Gold" abweichen.

Kernantriebslogik (tiefe Perspektive)

1. Die Erwartung von Zinssenkungen der Federal Reserve und der Rückgang der realen Dollarzinssätze: Der Markt verstärkt die Einschätzung, dass ab März 2026 Zinssenkungen stattfinden werden, der Dollarindex schwächt sich, die realen Zinssätze fallen, und die Opportunitätskosten für den Besitz von Gold sinken erheblich; zusätzlich gibt es Kontroversen über die Unabhängigkeit der Federal Reserve (wie die Untersuchung von Powell), was den Dollarvertrauen beeinträchtigt und den Wert von Gold als "nicht souveräne harte Währung" hervorhebt.

Schlüsselbeobachtungspunkte: US-CPI, Non-Farm-Daten sowie die Hinweise der Federal Reserve über den Zinssenkungspfad; wenn die Inflation anhält, könnte die Erwartung von Zinssenkungen verzögert werden, was zu technischen Rückschlägen beim Goldpreis führen könnte.

2. Strukturelle Unterstützung durch den Goldkauf der globalen Zentralbanken (die grundlegendste langfristige Unterstützung): Im Jahr 2025 bleibt der Nettokauf von Gold durch die globalen Zentralbanken auf hohem Niveau, die chinesische Zentralbank erhöht seit 14 Monaten kontinuierlich ihre Bestände, und Schwellenländer wie Indien, Brasilien und die Türkei setzen ihren Ankauf fort; der Gesamtwert der offiziellen Goldreserven hat die US-Staatsanleihen überstiegen und ist zur größten offiziellen Reserveanlage der Welt geworden, was einen historischen Wandel nach 30 Jahren darstellt und die Angebots- und Nachfragestruktur sowie die Preissetzungslogik von Gold grundlegend verändert.

Im Wesentlichen handelt es sich um eine strategische Konfiguration zur Entdollarisierung: Der Goldkauf der Zentralbanken ist kein Nachjagen von Preiserhöhungen oder -senkungen, sondern dient der Diversifizierung der Währungsreserven und der Absicherung gegen Dollar-Risiken, was eine sehr starke Nachhaltigkeit aufweist.

3. Geopolitische Risiken und die Neuausrichtung von Sicherheitskapital: Die Erhöhung der Zölle der USA auf Europa, die Situation im Nahen Osten, der ungelöste Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie der Druck der US-Schuldenobergrenze und des Haushaltsdefizits treiben institutionelle und private Anleger in den Goldmarkt; der Gold-ETF wird 2025 erheblich wachsen, mit anhaltenden Zuflüssen zu Beginn des Jahres 2026, was ein positives Feedback zwischen Kapital und Preis erzeugt.

4. Starrer Druck durch Ungleichgewicht von Angebot und Nachfrage: Das Wachstum der globalen Goldminenproduktion stagniert (Wachstumsrate von weniger als 1% zwischen 2023 und 2025), hochwertige Lagerstätten erschöpfen sich, die Produktionskosten steigen, und Störungen in den Minen in Westafrika sowie Streiks in Südafrika schränken das Angebot ein; während auf der Nachfrageseite, neben den Goldkäufen der Zentralbanken, die Schmuckkonsumspitzenzeit in Indien und China (Neujahr, Hochzeiten) ebenfalls zur Steigerung beiträgt, erhöht sich die Angebotslücke weiter, was den Goldpreis weiter anhebt.

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