Heute, Dienstag, 20. Januar 2026, ist in der Tat ein "D-Day" für die globalen Märkte, da der Oberste Gerichtshof der USA plant, Urteile zu veröffentlichen, die die Rechtmäßigkeit des umfassenden Zollregimes von Präsident Trump bestimmen könnten.

Der Fall dreht sich darum, ob die Regierung ihre Befugnisse überschritten hat, indem sie das International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) nutzte, um den Kongress zu umgehen und umfassende Zölle auf nahezu alle HandelsPartner der USA zu verhängen.

Aktueller Marktstatus

Stand heute Morgen befinden sich die globalen Märkte in einem Zustand hoher Anspannung:

* Aktienrückgang: Die US-Aktienfutures sind stark gefallen, wobei der S&P 500 um 1,7% gesunken ist und die Nasdaq 100-Futures im vorbörslichen Handel um 2% gefallen sind.

* Anstieg der Volatilität: Der VIX (der "Angstindex" von Wall Street) ist um 27% gestiegen und hat zum ersten Mal seit Monaten die 20 überschritten.

* Sichere Häfen: Gold und Silber haben Rekordhöhen erreicht, da Investoren vor dem Urteil um 10:00 Uhr ET in Sicherheit fliehen.

Die zwei kritischen Szenarien

| Ergebnis | Markterwartung (Polymarket-Wahrscheinlichkeiten) | Wahrscheinliche unmittelbare Auswirkungen |

|---|---|---|

| Für illegal erklärt | ~70% Wahrscheinlichkeit | "Markthonig": Aktien (Nasdaq/DAX) dürften steigen, da die Handelsunsicherheit verschwindet; Gold/Silber könnten Druck auf der Unterseite erleben, während die "Unsicherheitsprämie" sich auflöst. |

| Für legal erklärt | ~30% Wahrscheinlichkeit | Status Quo / Risikoabkehr: Zölle bleiben; Handelskriege eskalieren (insbesondere im laufenden Streit um Grönland); risikobehaftete Anlagen dürften Schwierigkeiten haben, Momentum zu finden. |

Warum die Einsätze so hoch sind

* Die $200 Milliarden Rückerstattung: Wenn die Zölle aufgehoben werden, könnte die US-Regierung für Rückerstattungen von $150B–$200B an Unternehmen haftbar gemacht werden, die seit 2025 diese Zölle gezahlt haben. Dies würde massive fiskalische und dollarbasierte Volatilität erzeugen.

* Der "Grönland"-Faktor: Dieses Urteil fällt mit einem großen diplomatischen Streit zusammen, in dem die USA 25% Zölle auf europäische Verbündete angedroht haben, es sei denn, es wird ein Deal für Grönland erzielt. Ein Urteil gegen den Präsidenten würde ihn seiner Hauptverhandlungsbasis in diesen Verhandlungen berauben.

* Der "Plan B": Der US-Handelsbeauftragte Jamieson Greer hat bereits signalisiert, dass, wenn das Gericht die IEEPA-Zölle aufhebt, #MarketRebound