Messari-Analysten: Wenn es kein KYC gibt, wird der Prognosemarkt nicht gegen Insiderhandel vorgehen können 🚫👤
Der Prognosemarkt (Prediction Markets) steht im Fokus, aber das Problem des Insiderhandels wird ebenfalls offensichtlich. Messari-Analyst Austin Weiler hat klar gesagt: Wenn es kein verpflichtendes KYC (Identitätsprüfung) gibt, ist es fast unmöglich, diesen Bereich zu regulieren.
Was sind die Kernprobleme?
Anonymität der Wallets: Die Transparenz der Blockchain kann nur Transaktionen anzeigen, aber keine Identitäten offenbaren. Wir können nicht beweisen, ob eine profitabel Wallet einem Beamten mit Insiderinformationen gehört oder einfach nur einem glücklichen Trader. Schwierigkeit der Zuordnung: Wenn Wallets nicht mit realen Identitäten verknüpft sind, können die Strafverfolgungsbehörden keine effektive rechtliche Verantwortung übernehmen. Begrenzte technische Mittel: Maßnahmen zur Überwachung ungewöhnlicher Aktivitäten oder zur Verlangsamung der Transaktionsgeschwindigkeit können leicht umgangen werden, mit minimalem Effekt.
Die aktuelle Haltung der Plattformen:
🔹 Kalshi: Reguliert von der CFTC, strenges KYC.
🔹 Polymarket: Nur für US-Nutzer KYC, der internationale Markt bleibt weitgehend dezentralisiert.
🔹 Dezentrale Plattformen: Fast keine Identitätsprüfung, die Regulierung des Insiderhandels ist sehr schwierig.
Weiler ist der Meinung, dass nur durch KYC Hürden geschaffen werden können, um den Zugang für Beamte und andere spezielle Gruppen zu beschränken, um die Marktstandards zu erhöhen. Aber für die Krypto-Community ist dies zweifellos eine Herausforderung für das zentrale Konzept der Dezentralisierung.
Was denkst du? Glaubst du, dass Prognosemärkte ein verpflichtendes KYC einführen sollten, oder ist die Anonymität wichtiger? 👇

