Die Spekulation darüber, ob Donald Trump seine letzte Amtszeit im Amt beenden wird, gewinnt erneut an Schwung. Auf Vorhersagemärkten wie Polymarket und Kalshi ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass der US-Präsident das Weiße Haus vor 2027 verlässt, und liegt nun über 16%—und steigt weiter.
Grönland-Kontroverse löst einen neuen politischen Sturm aus
Die letzte Welle der Kritik wurde durch Trumps wiederholte Bemerkungen über Grönland, ein autonomes Territorium im Königreich Dänemark und eine strategisch wichtige Region, die reich an natürlichen Ressourcen ist, ausgelöst. Trump hat angedeutet, dass die Vereinigten Staaten „Grönland auf die eine oder andere Weise bekommen werden“ und schließt die Möglichkeit eines militärischen Einsatzes nicht aus. Diese Aussagen haben sowohl in Europa als auch unter den Demokraten in den Vereinigten Staaten scharfe Reaktionen hervorgerufen.
Der liberale Senator Ed Markey aus Massachusetts hat daher Vizepräsident J. D. Vance und Mitglieder des Kabinetts aufgefordert, die Anwendung des 25. Verfassungszusatzes der US-Verfassung zu erwägen – eine Bestimmung, die es ermöglicht, einen Präsidenten für unfähig zu erklären, die Pflichten des Amtes auszuführen.
Briefe, der Nobelpreis und eskalierende Rhetorik
Laut Berichten der New York Times soll Trump europäischen Beamten in privaten Schreiben mitgeteilt haben, dass ihm unfairerweise der Friedensnobelpreis verweigert worden sei, trotz dessen, was er als seine „noblen Bemühungen“ in Bezug auf Grönland beschrieb. In einer Nachricht an den norwegischen Ministerpräsidenten Jonas Gahr Støre soll Trump vorgeschlagen haben, dass er, da der Preis ihm nicht verliehen wurde, sich nicht mehr verpflichtet fühlt, „über Frieden nachzudenken.“
Auf seiner Plattform Truth Social beschuldigte Trump auch Dänemark, über Jahrzehnte hinweg versäumt zu haben, den russischen Einfluss in Grönland zu bekämpfen, und behauptete, dass die NATO Kopenhagen seit mehr als 20 Jahren vor dieser Bedrohung warnt.

Gesundheitsbedenken und Aufforderungen zur kongressmäßigen Überprüfung
Die Debatte intensivierte sich weiter aufgrund von Fragen zur Gesundheit des Präsidenten. Der Kardiologe Jonathan Reiner – der zuvor den ehemaligen Vizepräsidenten Dick Cheney behandelt hat und jetzt als medizinischer Analyst für CNN tätig ist – forderte eine formelle kongressmäßige Untersuchung von Trumps Eignung für das Amt. Reiner stellte Trumps Aussagen gegenüber dem Wall Street Journal über die Einnahme von Aspirin „zum Verdünnen des Blutes“ in Frage und beschrieb die Behauptung als medizinisch ungenau.
Die Kritik eskalierte, als die Arizona-Abgeordnete Yassamin Ansari erklärte, dass der US-Präsident schwer mental unfit sei und eine Gefahr für die Amerikaner darstelle, und forderte die sofortige Anwendung des 25. Verfassungszusatzes.
Druck zur Amtsenthebung vs. Kongressrealität
Trotz des wachsenden Drucks von progressiven Demokraten bleiben die Aussichten auf eine Amtsenthebung begrenzt. Die Republikaner haben derzeit eine Mehrheit im Kongress, was sowohl eine Amtsenthebung als auch die Aktivierung des 25. Verfassungszusatzes ohne parteiübergreifende Unterstützung äußerst unwahrscheinlich macht.
Die frühere Vorsitzende der Demokratischen Partei im Repräsentantenhaus, Cheri Bustos, sagte gegenüber ABC News, dass wiederholte Amtsenthebungsversuche das Risiko bergen, die Gesetzgeber von den alltäglichen Anliegen der Wähler abzulenken. Selbst wenn die Amtsenthebungsverfahren das Repräsentantenhaus passieren würden, argumentierte sie, würde der Senat fast sicher die Absetzung blockieren.
Das Repräsentantenhaus hat bereits zwei Amtsenthebungsversuche des texanischen Kongressabgeordneten Al Green abgelehnt. Im Juni schlossen sich 128 Demokraten den Republikanern an, um einen weiteren Versuch zu blockieren, der auf US-Schlägen gegen iranische Nuklearanlagen basierte, die ohne Genehmigung des Kongresses durchgeführt wurden.

Ein ungewisser Weg vor uns
Die Debatte über Trumps Eignung für das Amt, außenpolitische Entscheidungen und Gesundheitsbedenken bleibt ungelöst. Während Prognosemärkte wachsende Zweifel andeuten, begünstigt die politische Realität in Washington weiterhin, dass Trump seine Amtszeit beendet. Ob zukünftige Handlungen – national oder international – dieses Gleichgewicht verschieben werden, bleibt eine offene Frage.
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