#plasma Design der Plasma-Kette, das zentrale Problem ist: Wie können Benutzer kostengünstig eine möglicherweise schädliche Subkette überwachen? Die Antwort liegt in der Inspiration, die Bitcoin bietet: das UTXO-Modell.

Sie können UTXO als Tüten mit festgelegtem Wert und Eigentümer verstehen, die wie "Bargeldumschläge" funktionieren. Auf der Plasma-Kette wird bei jeder Transaktion nicht das Guthaben geändert, sondern der alte Umschlag verbrannt und ein neuer Umschlag mit festgelegtem Eigentum erstellt. Diese einfache Regel bringt zwei große Vorteile mit sich:

1. Betrugsnachweise werden extrem leichtgewichtig: Wenn ein Betreiber einen "falschen Umschlag" erschafft, der niemandem gehört, muss ich als Aufseher nur diesen falschen Umschlag und den minimalen Nachweis seines Herkunftswegs an die Hauptkette übermitteln. Die Hauptkette kann sofort prüfen, dass es keinen legitimen "Elternumschlag" in der Historie gibt. Das ist um mehrere Größenordnungen kostengünstiger, als ein Konto-Modell zu überwachen, das das Guthaben beliebig ändern kann.

2. Das Recht auf Abzug ist äußerst klar: Wenn Sie mit Ihren Vermögenswerten die Plasma-Kette verlassen möchten, müssen Sie nur den Eigentumsnachweis für den „unverbrauchten Umschlag“, den Sie besitzen, an die Hauptkette vorlegen. Dieses Recht ist selbst enthalten und unbestreitbar.

Die Herausforderungen kommen jedoch ebenfalls. Das UTXO-Modell ist nicht sehr benutzerfreundlich im Umgang mit komplexen Zuständen (wie kontinuierlichen Interaktionen von DeFi-Verträgen), da jede Zustandsänderung klare Eingangs- und Ausgangsumschläge erfordert, was die Komplexität erhöht. Genau hier versuchen später Varianten wie Plasma Cash, Optimierungen vorzunehmen, und es stellt einen professionellen Kompromiss auf dem Weg zur Universalität von Plasma dar.@Plasma $XPL

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