Der Dollar-Index verzeichnet einen signifikanten Rückgang aufgrund der Handelsängste zwischen den Vereinigten Staaten und Europa.

Die Drohungen des amerikanischen Präsidenten Trump, Zölle auf französische Produkte zu erheben, erhöhen den Druck auf den Dollar.

Erwartete amerikanische Wirtschaftsdaten könnten den Kurs des Dollars in der kommenden Zeit bestimmen.

Der Dollar-Index verzeichnete heute Dienstag einen starken Rückgang, und das bereits zum zweiten Mal in Folge, da er durch die zunehmenden Handels Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und Europa beeinträchtigt wurde. Dieser Rückgang erfolgt vor dem Hintergrund der Sorgen der Investoren, dass die jüngsten Politiken des amerikanischen Präsidenten Donald Trump die Stabilität der Finanzmärkte beeinträchtigen und die Stärke des Dollars auf den globalen Märkten schwächen könnten.

Trumps Handelsdrohungen setzen den Dollar unter Druck

Der Dollar sieht sich deutlichem Druck ausgesetzt, nachdem Trump mit 200% Zöllen auf französischen Wein und Champagner gedroht hat, und dies im Anschluss an Äußerungen über die Haltung des französischen Präsidenten Emmanuel Macron gegenüber dem Friedensrat zur Gaza-Frage. Trump bestätigte, dass Handelsbeschränkungen als Druckmittel eingesetzt werden, was die Besorgnis über die Fähigkeit des Dollars erhöht, seine Stabilitätsniveaus gegenüber anderen Währungen zu halten.

Wichtige wirtschaftliche Daten für den Dollarverlauf

Investoren verfolgen genau die Veröffentlichung wichtiger US-Wirtschaftsdaten am kommenden Donnerstag, darunter das Bruttoinlandsprodukt und den Kern-PCE-Preissindex, die wichtige Indikatoren für die Inflation der Federal Reserve sind. Die Bedeutung dieser Daten ist direkt mit der Bestimmung des geldpolitischen Kurses der USA verbunden, was bedeutet, dass jegliche Anzeichen einer Wachstumsverlangsamung oder sinkenden Inflationsdrucks den Druck auf den Dollar erhöhen könnten, was ihn zu weiterem Rückgang treiben könnte.