Ray Dalio warnte beim Weltwirtschaftsforum in Davos, dass die globale Geldordnung zusammenbricht, da Fiat-Währungen und Staatsverschuldung nicht mehr als vertrauenswürdige Wertaufbewahrungsmittel angesehen werden, wie es einst der Fall war. Er argumentierte, dass geopolitische Spannungen über Handelskriege hinaus in 'Kapitalkriege' übergegangen sind, in denen ausländische Nationen zunehmend zögerlich sind, US-Schulden zu halten, was die Dominanz des US-Dollars bedroht.
Laut Dalio ist dieser Wandel bereits auf den Märkten sichtbar, wobei Gold besser abschneidet als Technologiewerte, da Zentralbanken und staatliche Stellen harte Vermögenswerte anhäufen, um das Kontrahentenrisiko zu verringern. Er stellte fest, dass während geopolitischer Konflikte selbst Verbündete vermeiden, gegenseitige Schulden zu halten, und stattdessen harte Währungen bevorzugen. Die langfristige Konsequenz, warnte Dalio, ist die Abwertung der Währung, da Regierungen gezwungen sind, ihre eigenen Schulden zu kaufen, um das System aufrechtzuerhalten.

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