Für neue Nutzer ist der On-Chain-Transfer oft nicht der "Bestätigen"-Schritt, sondern der Schritt "Zuerst ein wenig native Coins als Gas kaufen". Dieser Schritt führt zu einer Reihe von Folgeproblemen: Wo kaufen, wie kaufen, wie viel kaufen, was tun, wenn man im falschen Netzwerk kauft – viele Menschen, die zum ersten Mal mit Stablecoins überweisen, geben hier einfach auf. Das Gas-Payment und die benutzerdefinierten Gas-Vermögenswerte, die von Plasma betont werden, haben im Wesentlichen eine Aufgabe: die Schwelle "Du musst zuerst native Coins besitzen" so weit wie möglich zu entfernen. In der Erfahrung fühlt es sich eher so an, als würde man mit den Stablecoins selbst die Überweisung durchführen, anstatt zuerst Tickets wechseln zu müssen, um einsteigen zu können. @Plasma $XPL #plasma
Das hat eine besondere Bedeutung für Zahlungsszenarien: Kleinbetragsüberweisungen, Trinkgelder, Abonnementzahlungen, Händlerzahlungen – Nutzer werden nicht für eine Zahlung von ein paar Dollar zuerst ein "On-Chain-Startkapital" vorbereiten. Wenn man die Transaktionskosten direkt mit Stablecoins (oder Whitelist-Vermögenswerten) abwickeln kann, wird der Weg gerader und weniger fehleranfällig. Für Händler gilt dasselbe: Einnahmen und Kosten sind konsistenter, die Abrechnung ist klarer.
Natürlich erfordert dieses Design auch eine rationale Betrachtung: Zahlungsmechanismen bedeuten in der Regel, dass es eine "Kosten tragende Partei" gibt, möglicherweise das Protokoll, Partner im Ökosystem oder einen Subventionspool; wenn das Netzwerk überlastet ist oder die Subventionsstrategie angepasst wird, kann sich die Erfahrung ändern. Daher werde ich weiterhin zwei Punkte beobachten: Erstens, ob die Transaktionen in Spitzenzeiten weiterhin stabil sind und ob die Ausfallrate steigt; zweitens, ob der Anwendungsbereich des Zahlungsverfahrens/benutzerdefinierten Gas erweitert wird und ob es von "wenigen Szenarien" zu "Standardfähigkeiten" übergeht. Nur wenn es zum Standard wird, kann man wirklich die Zahlungsbarrieren abbauen.

