Die Präsidentin von Ripple, Monica Long, hat eine klare Prognose abgegeben: Bis Ende 2026 werden Kryptowährungen und die Blockchain die zentrale Technologie der modernen Finanzen sein. Laut Long werden bis dahin etwa die Hälfte der Unternehmen im Fortune 500 Strategien für digitale Vermögenswerte formalisiert haben.

Long schätzt, dass die Unternehmensbilanzen mehr als eine Billion Dollar an digitalen Vermögenswerten enthalten werden. Dieser massive Zufluss ist nicht nur spekulativ; Unternehmen werden Krypto für die Tokenisierung, das Treasury Management (DAT) und fortschrittliche Finanzinstrumente nutzen, angetrieben durch den Erfolg der Bitcoin-ETFs, die kürzlich 1.42 Milliarden Dollar in einer einzigen Woche angezogen haben.

Ein zentraler Punkt der Analyse ist die Rolle der Stablecoins. Mit der Einführung des GENIUS-Gesetzes in den USA wurde offiziell die "Ära des digitalen Dollars" eingeläutet. Monica Long betont, dass Stablecoins keine Alternative sein werden, sondern die Grundlage der globalen Abwicklung, die in Zahlungsströme von Giganten wie Visa und Stripe integriert wird.

Der tatsächliche Nutzen, laut Ripple, geht über die Geschwindigkeit der Zahlung hinaus. Es wird geschätzt, dass die Nutzung von Stablecoins mehr als 700 Milliarden Dollar an Betriebskapital freisetzen könnte, das derzeit in ineffizienten Systemen "gefangen" ist, wodurch Unternehmen in Echtzeit Liquidität und eine beispiellose Kapitaleffizienz generieren können.

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