Japan ist diesmal kein "kleiner Zwischenfall", es ist wirklich etwas passiert.

Die 30- und 40-jährigen Staatsanleihen fallen an einem Tag um 25 Basispunkte, was in einem Markt wie Japan praktisch gleichbedeutend mit dem Verlust der Kontrolle ist. Der Grund ist ganz einfach: Ein Satz von Kuroda Haruhiko „Beendigung der Haushaltskonsolidierung, Steuersenkungen und erhöhte Ausgaben“ lässt den Markt sofort erkennen, dass eine Sache klar ist – Japans Schulden könnten noch weniger wert sein.

Das Ergebnis ist also ganz direkt:

Langfristige Anleihen werden verkauft → Hedgefonds machen Verlustbegrenzungen → Lebensversicherungen müssen übernehmen → Die Liquidität beginnt sich zu verflechten.

Das ist der Grund, warum Händler sagen, dies sei der „japanische Truss-Moment“.

Es ist auch nicht überraschend, dass die Aktienmärkte in Japan und Südkorea schwach eröffnet haben.

Der japanische Anleihemarkt ist ein wichtiger Stützpfeiler des globalen Zinssystems. Wenn er schwankt, steigen die Renditen von US-Anleihen sofort, und die risikobehafteten Vermögenswerte im asiatisch-pazifischen Raum werden natürlich ebenfalls abgebaut. Es geht nicht darum, Japan pessimistisch zu sehen, sondern niemand ist bereit, in einer unsicheren Zinssituation Risiken einzugehen.

Für die Kryptowelt ist das kurzfristig nicht freundlich.

In dieser Umgebung gibt es drei reale Probleme:

1. Langfristige Zinsen steigen

Bitcoin und Ethereum sind am empfindlichsten gegenüber Zinssätzen; wenn die Zinsen steigen, wird die Bewertung gedrückt.

2. Japanische Arbitragefonds ziehen sich zurück

Wenn Japan in Unruhe ist, ziehen die kostengünstigen Mittel zuerst die Handbremse, und die Risikopositionen werden als erstes gekürzt.

3. Es ist kein Einzelfall

Die USA haben Schuldenprobleme, Japan beginnt mit der Lockerung der Finanzpolitik, Europa ist ohnehin schwach.

Der Markt hat Angst vor „gleichzeitigen Problemen bei den Bullen“.