Warum der Krypto-Zyklus 2025 nicht wie 2021 aussah

Viele Krypto-Investoren gingen mit einem klaren Plan in den Zyklus 2024-2025: $BTC läuft Kapital in ETH→ Altseason-Ausstieg in generationsübergreichem Wohlstand. Ein "Monaco-2025"-Szenario. Es erschien logisch. Es scheiterte.

Der Fehler war anzunehmen, dass 2021 die Norm war. Das war es nicht. Dieser Zyklus wurde von einem schwarzen Schwan angetrieben: massive QE, Konjunkturhilfen, boomendes soziales Interesse und ein risikofreudiges Publikum. Die heutige Realität ist anders.

Wir durchlaufen jetzt klassische Phasen der Trauer:

Leugnung: "Altseason ist nur verzögert. Wut: Trump, Memecoins, VCs, Influencer, die Fed beschuldigen.

Verhandlungen: "Wenn es weniger Tokens gäbe, würde alles steigen." Depression: zu erkennen, dass Liquidität, nicht Erzählungen, die Märkte antreibt.

Akzeptanz: sich an die makroökonomische Umgebung anzupassen, anstatt gegen sie zu kämpfen.

Die Lektion: Bereite dich nicht auf deine letzte Schlacht vor. Der Markt schuldet niemandem eine Altseason. Handle mit dem Markt, der existiert, nicht mit dem, den du vermisst.

Historisch gesehen outperformen Altcoins nur, wenn die Liquidität zunimmt. Von 2020-2021 fiel dies mit einem aggressiven Wachstum der Bilanz der Fed zusammen. Außerhalb dieses Zeitraums dominiert Bitcoin konstant.

QT endete erst im Dezember 2025. In vergangenen Zyklen lag die bedeutende Erholung von Altcoins 6-18 Monate hinter den Liquiditätsverschiebungen. Bis dahin ist es unrealistisch, breite Euphorie zu erwarten.

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