Im Januar 2026 ist die Schnittstelle von Kryptowährungspolitik und internationalem Handel zu einem zentralen Fokus der Trump-Administration geworden. Hier sind die neuesten Nachrichten kurz zusammengefasst:
🛳️ Trumps Bedrohung mit Zöllen für Grönland
Am 17. Januar 2026 kündigte Präsident Trump einen bedeutenden neuen Zollplan an, der darauf abzielt, europäische Verbündete unter Druck zu setzen.
Die Bedrohung: Ein Zoll von 10% auf alle Waren aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Deutschland, dem Vereinigten Königreich, den Niederlanden und Finnland, gültig ab dem 1. Februar 2026.
Die Eskalation: Wenn bis zum 1. Juni 2026 kein Deal für den Kauf Grönlands durch die USA zustande kommt, wird der Zoll auf 25% erhöht.
Der Grund: Trump nannte nationale Sicherheitsbedenken und erklärte, dass die USA Grönland kontrollieren müssen, um das "Goldene Kuppel"-Verteidigungssystem vor russischem und chinesischem Einfluss zu schützen.
Antwort: Europäische Führer haben die Idee abgelehnt, wobei einige drohen, eine "Handelsbazooka" - das Anti-Zwangsinstrument der EU - einzusetzen, um gegen US-Unternehmen zu reagieren.
🪙 Kryptowährung & regulatorische Veränderungen
Der Kryptomarkt navigiert derzeit durch eine Mischung aus legislativer Dynamik und exekutiven Maßnahmen.
CLARITY-Gesetz & GENIUS-Gesetz: Das Haus hat das Digital Asset Market Clarity Act verabschiedet, das darauf abzielt, "digitale Waren" zu definieren und die Übergriffe der SEC zu begrenzen. Dies folgt dem GENIUS-Gesetz, das 2025 verabschiedet wurde und einen föderalen Rahmen für Stablecoins geschaffen hat.
Bitcoin-Reserve: Die Diskussion über eine strategische Bitcoin-Reserve geht weiter. Während Trump ein lautstarker Unterstützer bleibt, ist der Kongress gespalten, und die Marktprognosen (Polymarket) zeigen derzeit eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass sie vor 2027 abgeschlossen wird.
Marktübersicht: Ende Januar wird Bitcoin nahe $89.000–$93.000 gehandelt und zeigt aufgrund der Tarifnachrichten und sich ändernder Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve eine gewisse Volatilität.
"Innovationsausnahmen": Der neue SEC-Vorsitzende Paul Atkins arbeitet Berichten zufolge an einer "Innovationsausnahme", um Krypto-Startups zu ermöglichen, mit weniger regulatorischen Hürden zu arbeiten, was Trumps Versprechen erfüllt, die USA zur "Krypto-Hauptstadt der Welt" zu machen.
🏛️ Rechtliche & wirtschaftliche Aussichten
Oberster Gerichtshof: Der US-Oberste Gerichtshof wird voraussichtlich bald über die Rechtmäßigkeit von Trumps Einsatz von Notstandsbefugnissen zur Verhängung dieser umfassenden Zölle entscheiden.
Federal Reserve: Die Märkte bereiten sich auf das Fed-Treffen im Januar vor, mit einer Wahrscheinlichkeit von 86%, dass die Zinssätze unverändert bleiben, was den Druck auf risikobehaftete Anlagen wie Krypto aufrechterhalten könnte.