#trumptariffsoneurope EU Handelsabkommen mit den USA aufgrund des Streits um Grönland unbefristet ausgesetzt

Brüssel, 21.01.2026 – Das Europäische Parlament hat beschlossen, das Handelsabkommen EU-USA, das im Juli 2025 in Turnberry (Schottland) unterzeichnet wurde, unbefristet auszusetzen, um einen Handelskrieg zu vermeiden.

Der Vorsitzende des Internationalen Handelssausschusses, Bernd Lange, erklärte, dass die Entscheidung aus der drohenden Eskalation von Zöllen durch Präsident Trump in Bezug auf Grönland – ein autonomes Gebiet Dänemarks – resultiert. Trump fordert die Kontrolle oder den Kauf von Grönland aus Gründen der Arktissicherheit und droht mit Zöllen von 10-25 % auf acht europäische Länder, wenn diese nicht kooperieren.

Das Turnberry-Abkommen wurde einst als Möglichkeit zur drastischen Senkung der Zölle erwartet: Die EU auf 0 % für amerikanische Industriewaren und die USA im Durchschnitt 15 % für EU-Waren. Doch Brüssel ist der Ansicht, dass die neuen Drohungen den Geist des Abkommens verletzen.

Ursula von der Leyen bezeichnete dies als „schwerwiegenden Fehler“ und warnte vor der Gefahr eines Rückgangs der transatlantischen Beziehungen. Die EU ist bereit, den Mechanismus zur Bekämpfung von Zwang zu aktivieren, falls erforderlich.

Die Märkte reagierten negativ: Der Dow Jones fiel um 1,7 %, der S&P 500 verlor über 2 %, $BTC fiel kurzzeitig unter 90.000 USD.

Die Spannungen zwischen der NATO und dem Handel steigen. #Eu hat die Diplomatie priorisiert, ist jedoch bereit, zu reagieren, wenn sich die Lage verschlechtert. Ein Dringlichkeitstreffen der europäischen Führungskräfte ist für den 22.01. geplant.