🇺🇸🧊 AIA | Warum die USA seit fast 80 Jahren Grönland wollen – und es immer noch nicht haben

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Die Idee, dass die Vereinigten Staaten Grönland erwerben, ist nicht modern, impulsiv oder symbolisch – es ist eine strategische Besessenheit, die bis zum Zweiten Weltkrieg zurückreicht.

1946, als die Linien des Kalten Krieges gezogen wurden, genehmigte Präsident Harry Truman ein formelles US-Angebot, Grönland für 100 Millionen Dollar in Gold von Dänemark zu kaufen. Amerikanische Militärplaner betrachteten die Insel als einen kritischen arktischen Schild – eine Start- und Erkennungszone, die das Überleben in einer zukünftigen sowjetischen Konfrontation bestimmen könnte.

Zu dieser Zeit argumentierten US-Beamte offen, dass Grönland für Dänemark wenig wirtschaftlichen Wert, aber immense Sicherheitswerte für Washington hatte. Außenminister James Byrnes überbrachte persönlich den Vorschlag an den dänischen Außenminister in New York und stellte Grönland als Notwendigkeit für die arktische Luftverteidigung und Frühwarnsysteme dar.

Dänemark lehnte ab.

Was folgte, war kein Eigentum – sondern Zugang. Die USA verhandelten stattdessen über militärische Rechte und etablierten schließlich mehrere Installationen in Grönland. Heute bleibt nur eine aktiv: die Pituffik Space Base, ein Eckpfeiler der US-Raketenüberwachung und Weltraumüberwachung.

Seitdem hat sich die Antwort von Dänemark nie geändert. Verschiedene Regierungen, unterschiedliche geopolitische Klimata – gleiche Antwort.

Deshalb waren moderne Versuche, einschließlich derjenigen, die öffentlich unter Donald Trump wiederbelebt wurden, überhaupt keine neue Idee – nur die offenste Erklärung eines langjährigen strategischen Wunsches der USA.

Grönland geht nicht um Land.

Es geht um Einfluss, Verteidigungsdominanz und arktische Kontrolle.

Und seit fast acht Jahrzehnten hält Dänemark die Linie.

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