Am Donnerstag (22. Januar) schwankt der Goldpreis und fällt unter die 4800-Marke, da Trump einen Rahmenvertrag für die Zukunft Grönlands erzielt hat, was die vorherige Drohung, die Zölle auf acht europäische Länder zu erhöhen, zurücknimmt. Dies hat den Aktienmarkt angekurbelt und die Risikostimmung auf dem internationalen Goldmarkt beeinträchtigt, Gold fiel zum Handelsschluss stark auf 4755! Die Analyse der Goldpreisentwicklung in den nächsten drei Tagen zeigt, dass der Rückgang des Goldpreises kein isoliertes Phänomen ist, sondern eng mit dem globalen Finanzökosystem verbunden ist. Zunächst hat die Aufhebung der Zollbedrohung durch Trump den Dollar-Kurs direkt gestärkt. Doch mit der Milderung der Krise fällt Gold schnell zurück; wenn das Risiko schwindet, steht Gold unter Druck, Gewinne mitzunehmen. An diesem Handelstag müssen die aktuellen Nachrichten über Trump sowie geopolitische Nachrichten, wie die US-PCE-Zahlen für November und die Veränderungen der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, weiterhin beobachtet werden.

Die Risikoaversion bei Gold schwindet, was zu einem starken Rückgang führt. Gestern erreichte Gold ein historisches Hoch von 4890, gefolgt von einem starken Rückgang im amerikanischen Handel, der Preis fiel unter die gleitende Durchschnittslinie MA10 auf 4813, der RSI-Indikator zeigt nach unten, das Tagesdiagramm zeigt eine lange obere Schattenkerze, der RSI-Indikator liegt bei einem hohen Wert von etwa 80, die neuesten MA10/7 gleitenden Durchschnitte steigen auf 4666/4700. Fazit: Im Tages- und Wochenchart bleibt Gold weiterhin in einem Aufwärtstrend, jedoch zeigt der kurzfristige vierstündige und stündliche Chart nach einer Überkauftheit eine starke Korrektur, beeinflusst durch Trumps Rede letzte Nacht, was zu einer starken Schwankungsanpassung des Goldpreises führt und von der einseitigen starken Bullenbewegung abweicht. Die Auseinandersetzung zwischen Bullen und Bären intensiviert sich. In der Form: Nach drei aufeinanderfolgenden bullischen Kerzen gibt es nun die erste Rückkehr zu einer bärischen Kerze; der heutige Trend ist entscheidend: Wenn es zu einem Rückgang kommt, könnte dies den Beginn einer Übergangsphase markieren; wenn der Abwärtstrend anhält, wird die Spannbreite der Bullen und Bären weiter zunehmen, und es muss auf ein klares Stabilisierungssignal des Marktes gewartet werden.

Nach dem Rückgang auf etwa 4755 kann schrittweise eine Long-Position aufgebaut werden, wobei der Widerstand bei 4880-4900 beobachtet werden sollte! $XAU