Trump warnt in Davos: Zölle + geopolitische Turbulenzen, Kryptomarkt erneut schwer getroffen
US-Präsident Trump hat in seiner Rede beim Weltwirtschaftsforum in Davos mit Zöllen gedroht und geopolitische Spiele, die den globalen Markt erschüttern. Der bereits unter Druck stehende Kryptowährungsmarkt wird zusätzlich belastet, Bitcoin fällt unter die 90.000-Dollar-Marke und der gesamte Markt gerät in eine Phase der Stagnation.
In seiner Rede erklärte Trump, dass er für acht europäische Länder, darunter Frankreich, Deutschland und Großbritannien, eine Erhöhung der Zölle um 10% anstrebt, mit dem Plan, diesen am 1. Juni auf 25% zu erhöhen. Dieser Schritt soll Druck auf die europäischen Länder ausüben, um ihre Kontrolle über Grönland zu kompromittieren. Das Handelsabkommen zwischen den USA und Europa wird auf Eis gelegt, die transatlantischen Spannungen nehmen zu, und die globale Risikobereitschaft sinkt drastisch. Infolgedessen erleiden die europäischen Aktienmärkte einen heftigen Rückschlag, während Kryptowährungen als hochriskante Anlageklasse ebenfalls unter Druck stehen. Bitcoin fällt fünf Tage in Folge, Ethereum hält sich an der entscheidenden Unterstützung von 2.900 Dollar, und Ripple sowie andere Coins stehen ebenfalls vor der Prüfung ihrer Unterstützungsniveaus.
Geopolitische Konflikte und Kapitalabflüsse bilden einen doppelten Schlag. Der Bitcoin-Spot-ETF verzeichnete zwei Tage in Folge Nettoabflüsse, mit einem Tagesabfluss von 483 Millionen Dollar, das Signal für den Rückzug institutioneller Gelder ist deutlich. Hinzu kommt die Ungewissheit bezüglich der von Trump angesprochenen Krypto-Regulierungsmaßnahmen, die Panikstimmung auf dem Markt breitet sich aus, in den letzten 24 Stunden ist die gesamte Marktkapitalisierung der Kryptowährungen um 1,1% gefallen, der Rückgang in der Woche summiert sich auf 7,6% und verdeutlicht die Fragilität der aktuellen Lage.
Es ist bemerkenswert, dass Trump zwar erklärt hat, dass er die USA zur "Weltmetropole der Kryptowährungen" machen will, aber die Zufälligkeit der Politik und der Handelsschutznationalismus Sorgen auf dem Markt hervorrufen. Analysten weisen darauf hin, dass, falls die Handelskonflikte zwischen den USA und Europa anhalten, die globalen Liquiditätsbewegungen verstärkt werden und der Kryptomarkt möglicherweise größeren Schwankungen ausgesetzt sein wird. Kurzfristig muss besonderes Augenmerk auf die Gegenmaßnahmen der EU und die Politik der Federal Reserve gelegt werden, um das Risiko eines Durchbruchs der Unterstützungsniveaus zu beobachten.
