đ„ âEuropa ohne Amerika?â Der PrĂ€sident Finnlands hat es laut ausgesprochen â und es sendet Schockwellen durch die globale Strategie đ„
Auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos gab der finnische PrÀsident Alexander Stubb eine ErklÀrung ab, die ernsthafte Debatten in ganz Europa auslöst: Europa ist voll und ganz in der Lage, sich selbst zu verteidigen, selbst ohne direkte militÀrische Beteiligung der USA.
Das ist keine Rhetorik â es ist eine mutige strategische EinschĂ€tzung. Finnland, eines der östlichsten Mitglieder der NATO mit einer 800 Meilen langen Grenze zu Russland, hat seine VerteidigungsfĂ€higkeiten erheblich verstĂ€rkt, einschlieĂlich einer auf Wehrpflicht basierenden Streitkraft von rund 280.000 Soldaten, fortschrittlichen Kampfflugzeugen und robuster ziviler Verteidigungsinfrastruktur.
Stubbs Botschaft geht ĂŒber nationalen Stolz hinaus â er argumentiert, dass die Sicherheitsarchitektur Europas in ihrer eigenen StĂ€rke verankert sein muss, nicht nur in transatlantischen Garantien. Er wies auf die militĂ€rische Bereitschaft Finnlands in der Arktis hin und betonte, dass die EuropĂ€er bereit sein mĂŒssen, auf eigenen FĂŒĂen zu stehen.
Diese Perspektive entsteht vor dem Hintergrund erhöhter Spannungen zwischen den USA und Europa ĂŒber Themen wie Grönland, Zölle und strategische PrioritĂ€ten, die Spannungen in traditionellen Allianzen offenbart haben.
đȘđș FĂŒr Europa signalisiert dies einen Wendepunkt:
âą Ein Aufruf zur strategischen Autonomie
⹠VerstÀrkten Verteidigungsausgaben
⹠Eine selbststÀndigere NATO-Haltung
⹠Eine stÀrkere Stimme in seiner eigenen Sicherheitszukunft
Ob Stubbs Vision zur Mainstream-Politik wird oder nicht, seine Bemerkungen markieren einen bedeutenden Wandel in der ErzĂ€hlung ĂŒber die europĂ€ische VerteidigungssovereignitĂ€t â ein Wandel, der geopolitische Allianzen in den kommenden Jahrzehnten neu definieren könnte.
Europa lehnt Amerika nicht ab â es bereitet sich darauf vor, nicht darauf angewiesen zu sein.
đ Die Ăra des âEuropa kann sich selbst verteidigenâ ist jetzt ein lebendiges GesprĂ€ch.


