Die Beziehung zwischen Gamern und Blockchain ist nicht zum Scheitern verurteilt – sie durchläuft eine notwendige Korrektur. Wenn die Technologie dem Spiel dient, anstatt dass das Spiel dem Token dient, erfolgt die Integration
VOLATILITY KING
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Wenn Welten kollidieren: Warum Gamer Blockchain abgelehnt haben – und was sich ändert
Die Gegenreaktion war sofort und visceral. Als Ubisoft 2021 die NFT-Integration in *Ghost Recon Breakpoint* ankündigte, erhielt der Ankündigungstrailer 40.000 Daumen nach unten gegen 1.600 Daumen nach oben. GSC Game World verschob die NFT-Pläne für *S.T.A.L.K.E.R. 2* innerhalb von 24 Stunden nach dem Aufschrei der Fans. Das Muster wiederholte sich in den Studios: Blockchain-Gaming-Vorschläge stießen auf eine Feindseligkeit, die im Verhältnis zur Technologie selbst unverhältnismäßig schien.
Um diese Reaktion zu verstehen, ist es notwendig, die grundlegende Psychologie der Gaming-Kultur zu untersuchen. Gamer haben jahrzehntelang zugesehen, wie Publisher den Wert durch Mikrotransaktionen, Lootboxen und Pay-to-Win-Mechaniken erodieren. EAs *Star Wars Battlefront II* wurde berüchtigt dafür, ikonische Charaktere hinter Bezahlschranken oder hundertstündigen Grindings zu sperren. Mobile Spiele wurden so gestaltet, dass sie Suchtspiralen erzeugen, die darauf abzielen, maximale Ausgaben zu extrahieren. Als die Blockchain in diese Landschaft eintrat und "play-to-earn" und "echtes Eigentum" versprach, hörten die Gamer ein vertrautes Motto: ein weiteres Monetarisierungsschema, das sich als Innovation tarnt.
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