Die Politiken und Aussagen von Donald Trump schaffen erhebliche Volatilität auf den Kryptowährungsmärkten. Während seine pro-Krypto-Haltung zunächst einen großen Preisanstieg (den "Trump-Bump") auslöste, haben seine jüngsten Zollbedrohungen zu scharfen Marktrückgängen geführt, was die Sensibilität des Marktes gegenüber geopolitischen Schocks und die sich entwickelnde Korrelation zwischen Krypto und traditionellen Risikoanlagen hervorhebt.
Wichtige Erkenntnisse
Erster Anstieg: Nach Trumps Wahlsieg im November 2024 stiegen die Bitcoin-Preise von etwa $68,300 auf ein Hoch von etwa $126,000 im Oktober 2025 aufgrund seiner Versprechen als "Krypto-Präsident" und eines unterstützenden regulatorischen Umfelds.
Auslöser des jüngsten Absturzes: Der aktuelle Marktrückgang wurde stark von Trumps jüngsten Drohungen beeinflusst, neue Zölle auf chinesische und europäische Importe zu erheben, was ein breites "Risk-Off"-Umfeld auslöste, in dem Investoren volatile Vermögenswerte wie Aktien und Krypto abstoßen und sichere Häfen wie Gold ansteuern.
Marktvolatilität: Der Markt reagiert scharf auf sowohl positive als auch negative Nachrichten aus der Trump-Administration. Zum Beispiel verursachte eine Verzögerung der Zollbedrohungen am 21. Januar 2026 eine sofortige, wenn auch vorübergehende, Erholungsrallye bei den Bitcoin-Preisen.
Korrelation mit traditionellen Vermögenswerten: Jüngste Ereignisse stellen die Vorstellung von Bitcoin als unkorrelierten "sicheren Hafen"-Vermögenswert in Frage, da es während Verkäufen, die durch geopolitische Unsicherheiten ausgelöst wurden, eine starke Korrelation mit dem S&P 500 gezeigt hat.
Interessenkonflikte: Die erheblichen persönlichen finanziellen Beteiligungen von Trump und seiner Familie an verschiedenen Krypto-Ventures (wie American Bitcoin und World Liberty Financial) haben Bedenken hinsichtlich von Interessenkonflikten aufgeworfen, die Analysten zufolge seine politischen Entscheidungen und die Marktperzeption beeinflussen könnten.
Politische Perspektive: Trump setzt sich weiterhin dafür ein, dass die USA eine Krypto-Führungsrolle übernehmen, drängt auf klare Gesetzgebung und lehnt digitale Zentralbankwährungen (CBDCs) ab, was im Allgemeinen Optimismus innerhalb der Branche fördert, trotz kurzfristiger Volatilität.
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