Lass mich meine persönliche Meinung zu Verträgen äußern. Es sind alles Lektionen, die mit Geld gekauft wurden.

1. Fälschungen sollten nicht gedankenlos angegangen werden. Die meisten Fälschungen haben eine Kontrollrate von über 90%. Mit wenig Kapital kann man das mehrere Male steigern, wenn die Kapitalgebühren gut kontrolliert werden. Bei einem Short-Squeeze wird dein Margin, egal wie hoch, auch liquidiert.

2. Gehe nicht gedankenlos mit Martingale vor. In einem einseitigen Markt wirst du mit jedem Betrag verlieren.

3. Verwende die Denkweise des Spot-Tradings für Futures. Der Hebelfaktor ist nicht so wichtig. Wichtiger ist das Margin-Verhältnis. 10u Margin mit 100-fachem Hebel ist dasselbe wie 100u Margin mit 10-fachem Hebel. Bei den gängigen Währungen kann man in niedrigen Positionen kaufen, als hätte man Spot gekauft.

4. Setze Stop-Loss, wenn nötig. Nach dem Stop-Loss solltest du nicht mehr schauen. Wenn du falsch liegst, bereue es nicht. Dein Stop-Loss ist richtig.

5. Kümmere dich nicht um die Gewinnquote. Eine Gewinnquote von 100% ist Martingale. 100% Gewinn mit 10.000, 99% Verlust mit 1.000.000.

6. Gehe keine Event-Futures ein. Diese haben höhere Gebühren als ein Casino und kontrollieren dich nach Belieben.

7. Beim Trading, öffne keine Marktaufträge, es sei denn, es ist eine extreme Situation. Marktaufträge kosten etwa 5 Mal mehr an Gebühren als Limitaufträge.

8. Lass dich nicht liquidieren. Bei einer Liquidation gibt es zusätzliche Abwicklungsgebühren von 1,5%. Wenn dein MMR also etwa 80% erreicht, bist du weg. Setze unbedingt Stop-Loss über dem Liquidationspreis.

9. Alle Handelsplätze haben eine Rückvergütung der Handelsgebühren, und es gibt Handelsaufgaben, bei denen man Belohnungen erhalten kann.