Südkorea hat ein umfassendes Set von regulatorischen Gesetzen für künstliche Intelligenz vorgestellt, das als das erste seiner Art in der Welt beschrieben wird und darauf abzielt, Vertrauen und Sicherheit in der Branche zu stärken. Laut PANews ist das neue AI-Grundgesetz Teil von Südkoreas Ambitionen, ein führender Akteur auf diesem Gebiet zu werden, während das AI-Gesetz der Europäischen Union schrittweise bis 2027 umgesetzt werden soll. Weltweit gibt es unterschiedliche Ansätze zur KI-Regulierung, wobei die Vereinigten Staaten eine nachgiebigere Strategie bevorzugen, um Innovationen nicht zu ersticken.

Das Gesetz wurde nach umfangreichen Konsultationen entwickelt, und Unternehmen haben mindestens eine einjährige Übergangsfrist, bevor die Behörden Verwaltungsstrafen für Verstöße verhängen. Die Strafen könnten schwerwiegend sein; beispielsweise könnte das Versäumnis, generative KI zu kennzeichnen, zu Geldstrafen von bis zu 30 Millionen koreanischen Won (ca. 20.400 US-Dollar) führen. JeongJoo-yeon, eine leitende Forscherin bei der Startup Alliance, äußerte Bedenken, dass die vage Formulierung des Gesetzes dazu führen könnte, dass Unternehmen den sichersten Ansatz wählen, um regulatorische Risiken zu vermeiden.