US-Staatsverschuldung #USDebtCrisis : 26% fällig in den nächsten 12 Monaten – großer Druck, aber noch nicht zusammengebrochen
Laut dem Bloomberg-Diagramm (aktualisiert am 16.01.2026) von Experten Otavio Costa wird etwa 26% der US-Bundesverschuldung – das entspricht 10 Billionen USD – fällig und muss im Jahr 2026 refinanziert werden. Dies ist der höchste Wert im Jahrzehnt (nur hinter dem Höchststand von 29% im Jahr 2020 aufgrund von COVID). Die Gesamtschuld beläuft sich derzeit auf etwa 38 Billionen USD.
Der aktuelle Fed-Zinssatz beträgt 3,75% (deutlich höher als die Phase von 0% 2010-2020), was die Zinskosten für die Refinanzierung um Hunderte von Milliarden USD pro Jahr ansteigen lässt. Die Gesamtkosten für Zinsen haben zum ersten Mal 1 Billion USD pro Jahr überschritten, was großen Druck auf das Budget ausübt.
Der Markt rechnet mit 2 Zinsreduzierungen im Jahr 2026, aber die Fed könnte die Zinssätze hoch halten, um die Inflation zu kontrollieren. Die Käufer neuer Schulden sind hauptsächlich die Fed (automatische Rollover), Geldmarktfonds, ausländische Investoren, Versicherungen – sie benötigen sichere kurzfristige Anlagen, sodass die meisten ohne massives "Geld drucken" reinvestieren werden.
Auswirkungen auf Krypto und Märkte:
Kurzfristig: Hoher Zinsdruck hält risk-off, BTC könnte stark schwanken (fortlaufende ETF-Abflüsse).
Langfristig: Wenn die Fed gezwungen ist, früher zu lockern, um die Zinskosten zu senken, wird reichlich Liquidität $BTC und risikobehaftete Vermögenswerte unterstützen.
Zusammenfassend: Kein sofortiger Krisenfall – die USA können Schulden dank der USD-Position leicht rollover. Aber dies ist eine "Tickende Zeitbombe" für die Zinsen und das Budget. Investoren sollten die Fed, Treasury-Auktionen und den PCE heute Abend beobachten, um die Risiken zu bewerten.