Walrus Protocol und die wirklich wichtigen Fragen zur "Ewigkeit" von Web3

In den letzten Jahren hat Web3 stets mit einer einfachen Geschichte geprahlt: Daten, die auf der Blockchain aufgezeichnet sind, werden für immer existieren. Das Eigentum ist unveränderlich, die Geschichte kann nicht gelöscht werden. Doch als das Ökosystem reifer wurde, trat ein Problem immer deutlicher zutage: Die Blockchain erinnert sich nur an Transaktionen, nicht aber an den Kontext und die begleitenden Daten.

Viele On-Chain-Vermögenswerte existieren technisch gesehen weiterhin, aber die Bilder laden nicht, die Metadaten verweisen auf tote Server, und die Anwendungen, die einst Wert für sie schufen, sind verschwunden. Das Eigentum ist noch vorhanden, aber die Erfahrung ist es nicht.

@Walrus 🦭/acc erscheint als notwendige Anpassung. Anstatt Daten als austauschbare Hilfsschicht zu betrachten, sieht Walrus Daten als einen Teil des Vermögenswertes selbst. Wenn Web3 über langfristiges Eigentum spricht, müssen auch die Daten, die das Vermögen formen, mit einer langfristigen, dezentralen und nachhaltigen Denkweise gespeichert werden.

Der Unterschied von #Walrus liegt nicht im Glanz, sondern in der Verantwortung. Es erweitert das Konzept der Dezentralisierung nicht nur hinsichtlich der Kontrolle, sondern auch hinsichtlich der Zeit. Ein System kann nicht als nachhaltig bezeichnet werden, wenn seine Daten verschwinden, sobald das Projekt nicht mehr beachtet wird.

Im Kontext von Web3, das zunehmend Kunst, Geschichte und digitale Identität speichert, wird dieses Problem noch dringlicher. Walrus verspricht nicht kurzfristige Aufregung, sondern konzentriert sich auf Kontinuität und langfristige Zuverlässigkeit.

Manchmal besteht Fortschritt nicht darin, etwas Neues zu schaffen, sondern sicherzustellen, dass das, was bereits existiert, nicht stillschweigend zusammenbricht. Walrus basiert auf genau dieser Philosophie. $WAL