Der **US-Dollar** hält derzeit in einer relativ **schwachen Position** im Vergleich zu den letzten Jahren. Stand Januar 2026 liegt der **Dollar-Index (DXY)** – der den US-Dollar gegenüber einem Korb wichtiger Währungen wie dem Euro, Yen, Pfund und anderen verfolgt – bei etwa **98,7–98,8**.

Dieses Niveau markiert einen bemerkenswerten Rückgang von seinen Höchstständen über 109 im letzten Jahr, was einen **Jahresrückgang von etwa 8–9%** im Jahr 2025 widerspiegelt – den größten Rückgang seit acht Jahren. Nach einer starken Phase in früheren Perioden, die durch hohe US-Zinsen und Nachfrage nach sicheren Anlagen angetrieben wurde, hat der Dollar nachgelassen, da die globalen Märkte mit **Zinssenkungen der Federal Reserve**, stärkerem Wachstum anderswo und nachlassendem geopolitischen Druck rechnen.

Gerade jetzt:

- Gegen den **Euro** kauft der USD etwa **1,16–1,17** Euro (EUR/USD bei etwa 1,169).

- Gegenüber dem **japanischen Yen** wird er nahe **158 JPY** pro Dollar gehandelt.

- Das **britische Pfund** steht stark bei etwa **1,34** zum Dollar.

Für Importeure und Reisende aus Ländern wie Indien macht ein schwächerer Dollar ausländische Waren und Reisen etwas erschwinglicher, aber Exporteure spüren den Druck, da ihre Produkte im Ausland teurer werden. Insgesamt stürzt der Dollar nicht ab – er kühlt sich nur ab, nachdem er eine Zeit lang die Weltleitwährung war. Viele Analysten sehen ihn im Bereich oder driftend nach unten bis 2026, es sei denn, große Überraschungen (wie Inflationsspitzen oder Handelskonflikte) ändern das Szenario.

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