Wenn man wirklich in die Stille und Dunkelheit in sich selbst eintaucht oder in den endlosen Sternenhimmel schaut, kommt das Bewusstsein: Im Grunde schuldet in dieser Welt niemand niemandem etwas. Das Wort "schulden" ist eine Einschränkung, und der endlose Himmel mit den Sternen ist die Freiheit davon.
Wenn du ein Haus baust, dich kümmerst oder bleibst, nicht weil du nach irgendeiner Liste "verpflichtet" bist, sondern weil du einfach willst. Weil es dein innerer Impuls ist. Dann wird die Handlung zu einem aufrichtigen Geschenk, und die Beziehungen werden leicht und wirklich lebendig. Wahrscheinlich liegt die Freiheit darin – aus dem Herzen zu handeln und nicht aus Pflicht.