. Wie Walrus dezentrale Cloud-Speicheralternativen bietet
Wenn du zum ersten Mal Daten in der Cloud verlierst, betrachtest du Speicherung nicht mehr als langweiliges Werkzeug, sondern als Risiko. Und nicht das Risiko, das nur in Hackerfilmen auftritt, sondern ein schleichendes Risiko. Zum Beispiel, wenn dein Konto gesperrt wird, unerwartete Richtlinienverstöße, Unterbrechungen des Dienstes während wichtiger Veröffentlichungen oder ein plötzlicher Anstieg der Nutzerzahlen einer Anwendung, der zu verdoppelten Rechnungen führt. Zentralisierter Cloud-Speicher funktioniert gut, bis eines Tages etwas schiefgeht, und dann sind deine Optionen sehr begrenzt.
Es ist genau diese beunruhigende Abhängigkeit, die dezentrale Speicherung erneut zu einem viel diskutierten Thema macht, insbesondere für Händler und Investoren, die sich dafür interessieren, wie sich die Infrastruktur auf den Wert auswirkt. Walrus ist eines der vielen interessanten Beispiele, die versuchen, dezentrale Cloud-Speicheralternativen anzubieten. Es ist nicht darauf ausgelegt, alle Funktionen des Cloud-Speichers zu ersetzen, sondern konzentriert sich auf einen Engpass moderner On-Chain-Anwendungen: die zuverlässige Speicherung und Verarbeitung großer Datenmengen, ohne irgendeinem Unternehmen vertrauen zu müssen. Walruslrus ist ein dezentrales „Blob-Speicher“-Netzwerk, das darauf abzielt, große Binärdateien zu speichern, wie Bilder, Videos, Audios, Datensätze, Archive und Anwendungsinhalte. Das Grundkonzept ist einfach: Daten werden nicht auf den Servern eines einzelnen Unternehmens gespeichert, sondern werden kodiert, aufgeteilt und über mehrere unabhängige Speichernodes verteilt, sodass Benutzer selbst dann vollständige Dateien wiederherstellen können, wenn mehrere Nodes offline sind. Walrus nutzt Sui als Kontrollfläche für Koordination und Nachweis, was bedeutet, dass die Lebenszyklusoperationen der Speicherung durch On-Chain-Interaktionen und Zertifikate verwaltet werden, anstatt durch private Datenbankaufzeichnungen.