Gerade eben hat die US-Politik und Wirtschaft eine Bombe platzen lassen: Präsident Trump verklagt die größte Wall-Street-Bank JPMorgan und ihren CEO Jamie Dimon auf 5 Milliarden Dollar.
Dieses Ereignis scheint ein 'Götterkampf' zu sein, hat aber tatsächlich viele Verbindungen zu unserem Krypto-Raum und dem 'Recht auf Existenz'.
1. Hintergrund: Was ist tatsächlich passiert?
• Anklagekern: Debanking (Entbanking/Finanzsperre).
Trumpf beschuldigt JPMorgan, ihre finanzielle Vorherrschaft aufgrund politischer Ansichten und persönlicher Vorurteile zu nutzen, um seine verbundenen Konten zu schließen oder ihm und seinen Unternehmen normale Bankdienstleistungen zu verweigern.
• Nicht nur Geld:
Eine Forderung von 5 Milliarden hört sich viel an, aber für Trump und JPMorgan ist Geld nicht der Hauptpunkt. Der Schwerpunkt liegt auf der „Qualifizierung“. Trump will durch rechtliche Mittel beweisen: Banken können nicht einfach die finanzielle Lebensader eines Menschen kappen, nur weil sie seine Meinung nicht mögen.
2. Hintergrund der Fehde: Warum Jamie Dimon angreifen?
Hier müssen wir die „Dreiecksfehde“ zwischen diesen beiden (sowie Dimon und dem Krypto-Sektor) erwähnen:
• Dimon vs. Trump: Dimon ist der typische „Establishment“-Elite, der Trump in der Vergangenheit mehrmals öffentlich kritisiert hat, die beiden sind immer in Konflikt.
• Dimon vs. Kryptowährungen: Dimon gilt als der „Erzfeind“ im Krypto-Sektor. Selbst wenn Bitcoin ETFs genehmigt werden, sagt er noch: „Bitcoin ist ein Haustierstein“, „Wenn ich die Regierung wäre, würde ich es verbieten.“
• Die aktuelle Situation: Nach Trumps Amtsantritt hat er die Exekutivmacht; Dimon hat die Finanzmacht. Diese Klage ist eine **„Abrechnung“** der Exekutive mit der Finanzmacht.
3. Auswirkungen auf die Krypto-Branche: Keine Illusionen, schaut auf die Details.
Um ehrlich zu sein, könnte diese Angelegenheit kurzfristig etwas emotionale Steigerung erzeugen, aber die positiven Effekte liegen eher im langfristigen Bereich und werden nicht sofort einen Preisanstieg auslösen, aber sie sind von großer Bedeutung für das „Überleben“ der Branche.
• Echte Vorteile: Bekämpfung von „Operation Choke Point 2.0“ (Erstickungsaktion)
• Aktueller Stand: In den letzten Jahren haben amerikanische Regulierungsbehörden im Verborgenen Druck ausgeübt, damit Banken die Konten von Krypto-Unternehmen (wie Börsen, Mining-Firmen) kappen. Dies nennt man „Debanking“ und ist der größte Schmerzpunkt der Branche.
• Wende: Jetzt klagt der Präsident gegen „Debanking“. Wenn dies zu einem Präzedenzfall wird oder die Banken dazu zwingt, sich zu reformieren, wird es für Krypto-Unternehmen in Zukunft viel einfacher, Bankkonten zu eröffnen und Überweisungen zu tätigen. Das ist ein großer Vorteil für die Infrastruktur der Branche.
• Narrativvorteil: Bestätigung des Wertes der „Anti-Zensur“
• Dies ist ein perfektes Lehrbuchbeispiel: Sogar der Präsident der Vereinigten Staaten kann von zentralisierten Banken „unter Druck gesetzt“ werden, was hat der normale Mensch für ein Sicherheitsgefühl?
• Diese Erzählung wird schleichend den Glauben der Menschen an Bitcoin (genehmigungsfrei, nicht einfrierbar) stärken.
• Wie groß ist das Ganze? Politisch ist es nuklear, finanziell hat es langfristige Auswirkungen.
• Kann es einen Preisanstieg geben? Nein, es kann keinen direkten Preisanstieg geben. Erwarten Sie nicht, dass BTC morgen aufgrund dieser Nachricht in die Höhe schießt. Das ist ein langwieriger Rechtsstreit.
• Was sollten wir beobachten? Wir sollten darauf achten, ob Wall Street nach diesem Kampf weiterhin willkürlich die Konten von „unartigen Personen“ einfrieren kann.

