🌍 Grönland, Russland & das Verborgene Machtspiel
Der russische Präsident Wladimir Putin hat das Thema Grönland öffentlich heruntergespielt und es als „nicht unser Geschäft“ bezeichnet und als eine Angelegenheit zwischen Washington und Kopenhagen dargestellt. Indem er es mit dem Verkauf von Alaska im Jahr 1867 verglich, setzte Putin sogar einen hypothetischen Wert auf Grönland — 200–250 Millionen Dollar, oder fast 1 Milliarde Dollar, wenn man die Goldpreise anpasst. Gleichzeitig kritisierte er scharf Dänemarks historische Behandlung Grönlands und bezeichnete sie als hart und kolonial.
Doch hinter diesem neutralen Ton verbirgt sich eine tiefere geopolitische Realität. Analysten sagen, dass der Kreml stillschweigend die wachsende Spannung zwischen den USA und ihren NATO-Verbündeten genießt und dies als Beweis für Risse innerhalb der transatlantischen Allianz sieht. Der russische Außenminister Sergey Lawrow ist noch weiter gegangen und bezeichnete die Situation als Zeichen einer „tiefen Krise“ innerhalb der NATO selbst.
Dennoch sind nicht alle in Russland entspannt. Militärkommentatoren warnen, dass eine stärkere US-Präsenz in Grönland Russlands arktische Interessen und seine Nordflotte bedrohen könnte. Pro-Kremlin-Medien argumentieren auch, dass die Grönland-Debatte den globalen Fokus bequem vom Krieg in der Ukraine ablenkt.
Es geht nicht nur um Grönland — es geht um die Arktis-Strategie, die NATO-Einheit und globale Ablenkungspolitik.
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