Vanar fühlt sich wie eines dieser Projekte an, das auf etwas abzielt, worauf sich die meisten Chains nicht genug konzentrieren: echte Benutzererfahrung im großen Maßstab. Viele Blockchains können Geschwindigkeit, niedrige Gebühren oder „Next-Gen“-Technologie beanspruchen, aber wenn man genauer hinsieht, fühlen sich viele von ihnen immer noch so an, als wären sie hauptsächlich für Krypto-native Benutzer gebaut worden. Vanar existiert, weil die allgemeine Akzeptanz nicht von Menschen kommen wird, die lernen, wie man „Blockchain“ verwendet, sondern von Apps, die reibungslos funktionieren, während die Blockchain im Hintergrund unsichtbar bleibt.
So sehe ich das: Vanar positioniert sich als EVM-kompatible Layer 1, die die Nutzung mit hoher Frequenz unterstützen kann, ohne jede Interaktion in eine langsame oder teure Entscheidung zu verwandeln. Das ist wichtig, denn die Zukunft von Web3 besteht nicht nur aus Handel. Es sind Gaming-Ökonomien, digitale Erlebnisse, Plattformen für Kreative, Unterhaltungs-Ökosysteme und Mikroumgebungen, in denen Benutzer Hunderte kleiner Aktionen ausführen, ohne nachzudenken. Wenn jeder Klick Reibung hat, verlassen die Benutzer einfach die Plattform. Vanars Ziel ist es, dass sich diese Art von kontinuierlicher Aktivität normal anfühlt.
Die EVM-Kompatibilität ist auch ein kluger Schachzug, da sie es Entwicklern ermöglicht, vertraute Entwicklungstools und Vertragsstandards zu verwenden. Anstatt Teams zu zwingen, alles von Grund auf neu zu erstellen, erleichtert Vanar die Bereitstellung, Iteration und Skalierung mit dem, was Entwickler bereits wissen. Das ist ein großer Vorteil für die Akzeptanz, denn Entwickler folgen der Bequemlichkeit und Geschwindigkeit genauso wie die Benutzer. Wenn sie schneller starten und kostengünstigere Ausführungen aufrechterhalten können, wächst das Ökosystem auf natürliche Weise.
Was Vanar langfristig interessant macht, ist, wie sie anscheinend über grundlegende Transaktionen hinausdenken. Sie haben Ideen vorangetrieben, die mit KI-nativen Anwendungen und reichhaltigeren Onchain-Erlebnissen verbunden sind, bei denen Apps komplexere Logik und datenintensive Verhaltensweisen handhaben. Ich sehe das als ein Zeichen, dass sie relevant bleiben wollen, nicht nur für die heutigen Web3-Anwendungsfälle, sondern auch für die nächste Welle von Apps, in denen KI und Automatisierung normale Bestandteile der Benutzererfahrung werden.
