Präsident Donald Trump verklagt JPMorgan und CEO Jamie Dimon wegen angeblicher De-Banking-Maßnahmen
Präsident Donald Trump hat Berichten zufolge eine Klage gegen JPMorgan Chase und dessen CEO Jamie Dimon bei einem Amtsgericht im Miami-Dade County, Florida, eingereicht, in der er behauptet, die Bank habe mehrere Konten, die mit ihm verbunden sind, "ohne Vorwarnung oder Abhilfe" im Februar 2021 geschlossen.
Laut der Klage argumentieren die Kläger – zu denen auch Haftungsbeschränkte Gesellschaften aus dem Gastgewerbe und dem Golfbereich gehören – dass die einseitige Entscheidung von JPMorgan durch politische und soziale Überlegungen motiviert war. Die Klage behauptet, dass die Bank die Konten geschlossen hat, weil sie glaubte, dass das politische Klima zu dieser Zeit eine solche Maßnahme begünstigte.
Das Thema "De-Banking" ist seit langem ein Streitpunkt in der Krypto-Industrie, wo Unternehmen über Schwierigkeiten bei der Eröffnung und Pflege von Bankkonten in den USA geklagt haben. Kritiker haben diese Praktiken als "Operation Choke Point 2.0" bezeichnet und ziehen Parallelen zu einer Initiative des Justizministeriums von 2013, die Bankdienstleistungen für als hochriskant eingestufte Branchen einschränkte, und behaupten ähnliche Bestrebungen, digitale Vermögenswerte zu marginalisieren.
Als Reaktion darauf erklärte JPMorgan, dass es Konten nicht aus politischen oder religiösen Gründen schließt, sondern aufgrund von rechtlichen und regulatorischen Risiken. Die Bank fügte hinzu, dass sie sowohl die aktuellen als auch die früheren Regierungen aufgefordert hat, Regeln zu überarbeiten, die Banken in solche Positionen bringen, und sagte, sie unterstütze Bestrebungen, die Waffennutzung des Bankensystems zu verhindern.

