Stablecoins könnten in bestimmten Schwellenländern bis zu 20 % der Bankeinlagen ausmachen, so ein Bericht von S&P Global Ratings. Der Bericht analysierte die Einführung von Stablecoins in Fremdwährung, hauptsächlich solchen, die an den US-Dollar gekoppelt sind, in 45 Schwellenländern.

Laut ChainCatcher wird die Einführung von Stablecoins durch drei Hauptfaktoren vorangetrieben: den Druck aufgrund der Abwertung der lokalen Währung, die Nachfrage nach grenzüberschreitenden Überweisungen und die weitverbreitete Nutzung digitaler Vermögenswerte. Die Motivationen für die Einführung, nach Wichtigkeit geordnet, umfassen Vermögensschutz, Überweisungen, internationalen Handel und Begeisterung für digitale Vermögenswerte. S&P Global schlägt vor, dass Länder mit hoher Inflation das größte Potenzial für die Einführung von Stablecoins zeigen. Im aggressivsten Szenario könnten Stablecoins 10-20 % der Bankeinlagen in den 15 Ländern mit der stärksten Nachfrage nach Vermögensschutz erreichen, insbesondere dort, wo die Kaufkraft der lokalen Währung sinkt.

Im Januar enthüllte das Blockchain-Analyseunternehmen Artemis, dass Indien und Argentinien geografisch gesehen weltweit einzigartige Fälle sind, wobei USDC in diesen Ländern jeweils 47,4 % und 46,6 % der Nutzung von Stablecoins ausmacht.