US-Spot-Bitcoin-ETFs haben sich im Januar stark von starken Zuflüssen zu anhaltenden Abflüssen gewandelt, wobei über 1,5 Milliarden Dollar über drei aufeinanderfolgende Sitzungen abgezogen wurden. Diese Wende folgte auf frühere Perioden mit hohen Zuflüssen und hat die ETF-Ströme wieder ins Blickfeld gerückt, eher als kurzfristiges Positionssignal denn als passive Marktumgebung.
Der Verkaufsdruck konzentrierte sich auf die größten Fonds, insbesondere auf BlackRocks IBIT und Fidelitys FBTC, was auf einen breiten Rückzug institutioneller Anleger hindeutet, anstatt auf isolierte Umverteilungen. Da die ETF-Rücknahmen letztendlich mit dem Spot-Bitcoin-Markt interagieren, können mehrtägige Abflüsse die Abwärtsbewegungen verstärken, insbesondere da die Mark liquidität voraussichtlich etwa 30 % unter den Höchstständen von 2025 liegt.
Makrobedingungen helfen, den Wandel zu erklären. Steigende Staatsanleihenrenditen, die mit tarifbezogenen geopolitischen Unsicherheiten verbunden sind, haben ein breiteres Risiko-averse Umfeld befeuert und lasten auf hochriskanten Anlagen wie Bitcoin. In diesem Kontext bieten ETF-Abflüsse ein klares, beobachtbares Signal für das De-Risking von Anlegern, die regulierte Vehikel nutzen.
Blickt man in die Zukunft, beobachten Anleger, ob die Abflüsse anhalten, sich stabilisieren oder wieder in Zuflüsse umschlagen. Anhaltende Rücknahmen könnten ein bedeutendes Angebot hinzufügen und die Preise unter Druck setzen, während eine Rückkehr zu stabilen oder positiven Strömen den mechanischen Verkauf erleichtern und die Aufmerksamkeit wieder auf die Spot-Nachfrage und makroökonomische Katalysatoren lenken würde. Das entscheidende Signal sind nicht die Daten eines einzelnen Tages, sondern die Persistenz der Ströme und wie der Preis von Bitcoin darauf reagiert.


