Venezuela 2026: Abschied von physischen Dollar? Der Aufstieg des "Elektronischen Dollars"

Die Wirtschaft Venezuelas unterliegt einem erheblichen monetären Wandel, während das Land sich an tiefe Inflation und Währungsinstabilität anpasst. Mit einer Inflation von mehreren Hundert Prozent und dem Zusammenbruch der Kaufkraft des Bolívar wenden sich Venezolaner und Unternehmen zunehmend an an den Dollar gebundene Stablecoins als praktisches Geld für das tägliche Leben, anstatt an physische US-Dollar.

Berichte zeigen, dass Stablecoins wie USDT

oft lokal als "digitale Dollar" oder "Binance-Dollar" bezeichnet häufig zur Preisgestaltung von Waren, zur Zahlung von Löhnen und zur Abwicklung von Transaktionen über Peer-to-Peer-Plattformen verwendet werden.

Händler, Freiberufler und Einwohner listen häufig Preise in USDT und führen Zahlungen über Blockchain-Netzwerke durch, da Bargeld-Dollar knapp und Bolívar-Banknoten nahezu wertlos sind.

Ökonomen und Marktanalysten beschreiben diese Entwicklung als informelle oder de facto Dollarisation, bei der digitale Währungen, die an den US-Dollar gebunden sind, effektiv die physische Währung im täglichen Handel ersetzt haben.

Obwohl die Regierung Stablecoins nicht offiziell als gesetzliches Zahlungsmittel erklärt hat, wächst ihre operative Rolle in der Wirtschaft weiter, da die Menschen zuverlässige Wertspeicher und Zahlungsmethoden inmitten anhaltender finanzieller Turbulenzen suchen.

Ob dieser Trend zu einer offiziellen "Ära des elektronischen Dollars" im Jahr 2026 führt, bleibt abzuwarten, aber für Millionen von Venezolanern funktionieren digitale Dollars bereits als Geld der Wahl in einer Krisenwirtschaft.

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