Die Klimakrise als geopolitischer Multiplikator
Die Klimakrise ist nicht mehr nur ein Umweltproblem; sie ist eine mächtige geopolitische Kraft, die Allianzen, Volkswirtschaften und Sicherheitsparadigmen weltweit umgestaltet. Die Knappheit an Ressourcen – insbesondere Wasser und Ackerland – verschärft Konflikte in Regionen wie dem Sahel und dem Nahen Osten. Das Wettrennen um die Kontrolle über kritische Mineralien, die für erneuerbare Energien unerlässlich sind (Lithium, Kobalt, Seltene Erden), schafft neue Abhängigkeiten und Rivalitäten, wobei China derzeit die Lieferketten dominiert. In der Zwischenzeit eröffnet das Schmelzen der Arktis neue Seewege und Ressourcenfronten, die große Mächte in einen kalten Wettkampf ziehen. Klimabedingte Migration belastet Grenzen und schürt politische Instabilität in aufnehmenden Nationen. Wie Länder sich anpassen, mildern und diese neue Realität verhandeln, wird die zukünftigen Machtstrukturen definieren und könnte zu einer Welt der "Klimahaben" und "Klimahabenicht" führen.
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