Gold & Bitcoin: Zukunftsaussichten (2026-2030)
Kernschlussfolgerungen im Überblick: Gold zeigt sich stabil als sicherer Hafen + Zentralbanken kaufen Gold langfristig, Bitcoin zeigt sich institutionalisiert + Regulierung führt zu hoher Volatilität und Wachstum; kurzfristige Differenzierung, langfristige Koexistenz, die unterschiedlichen Risikoeigenschaften bestimmen die unterschiedliche Anlagestrategie.
🥇 Gold (2026-2030)
- Kernantrieb: Zentralbanken kaufen weiterhin Gold (netto ca. 1100 Tonnen im Jahr 2025), Zinssenkungen der Federal Reserve, geopolitische Risiken, De-Dollarization.
- Preisspanne 2026: Institutionen sehen 4700–5000 US-Dollar/Unze (aktuell bereits über 4600, historischer Höchststand).
- Mittel- bis langfristig (2027-2030): Jährliche Wachstumsrate von ca. 8–12 %, hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Preis im Bereich von 5000–7000 US-Dollar/Unze bleibt; extremes schwarzes Schwan-Szenario (Krisen im Dollar-Kredit) könnte über 10000 steigen.
- Hauptrisiko: Inflationsrückschlag → verzögerte Zinssenkungen → straffere Liquidität; Gewinnmitnahmen auf hohem Niveau; Mineralienversorgung über den Erwartungen.
- Investitionspositionierung: Vermögensbasis, geeignet für konservative Anlagestrategien (10–20 %), Absicherung gegen geopolitische und monetäre Kreditrisiken.
🚀 Bitcoin (2026-2030)
- Kernantrieb: Zuflüsse in ETFs (US-ETF-Vermögen über 1900 Milliarden US-Dollar), institutionelle Allokation (1–5 % Bargeldreserve), Klarheit in der Regulierung, Halving-Erwartungen (2028).
- Preisspanne 2026: Kurzfristig (Jan–März) Schwankungen zwischen 90–100 Milliarden US-Dollar; mittelfristig (Q2-Q4) Regulierung + Lockerung korrelieren, obere Grenze 150–200 Milliarden US-Dollar; optimistisch über 250000, pessimistisch untere Grenze 100000.
- Mittel- bis langfristig (2027-2030): Beschleunigung der Institutionalisierung, anhaltender Rückgang der Volatilität; konservativ 200–400 Tausend US-Dollar, optimistisch 500–1000 Tausend US-Dollar (muss von souveränen Akteuren übernommen werden).
- Hauptrisiko: Strenge Regulierung (z.B. umfassendes Verbot), Liquiditätswende, Branchen-Schwarze Schwäne (Austausch-Kollaps, technische Schwachstellen).
- Investitionspositionierung: Hochflexible Wachstumsanlagen, geeignet für aggressive Anlagestrategien (1–5 %), Spekulation auf digitale Wertspeicher und Zahlungsnetzwerke.