🐧🇩🇪 Die vom Weißen Haus verbreitete Bild von Trump, der einen Pinguin hält, während er sich "auf den Weg macht, Grönland zu kaufen". Die Wahl des Pinguins war nicht zufällig.
Das Bild verweist auf eine Szene aus dem Dokumentarfilm "Begegnungen am Ende der Welt" von Werner Herzog, der 2007 produziert wurde. In dem Film verlässt ein Pinguin plötzlich seine Kolonie und wandert etwa 70 Kilometer in Richtung Berge, anstatt zum Meer zu gehen. Experten erklären, dass dieser Weg unweigerlich zum Tod führt, da es an Nahrung und Wasser mangelt. Die Besatzung des Schiffes entschied sich, den Pinguin nicht zu verfolgen, sodass sein Schicksal ungewiss bleibt, obwohl sein Überleben als unwahrscheinlich galt.
Im Laufe der Zeit wurde dieser Pinguin zu einem Symbol für irrationalen Willen - mit Zuversicht in eine sinnlose Richtung voranzuschreiten, die schließlich tragisch endet. Aus diesem Grund erscheint er auf dem Bild.
Die zugrunde liegende Botschaft des Bildes ist schwarze Ironie und keine Komödie. Der Pinguin repräsentiert blinden Ehrgeiz, fehlgeleitete Ambitionen und Entscheidungen, die ohne Berücksichtigung der Konsequenzen getroffen werden. In diesem Kontext wird das Bild des Pinguins als Metapher verwendet, um auf geopolitische Bewegungen hinzuweisen, die gewagt oder entscheidend erscheinen, aber erhebliche Risiken bergen.
Deshalb hat das Bild im Internet breite Resonanz gefunden. Es ist nicht nur ein satirisches Bild, sondern eine Warnung, die in Symbolik verpackt ist.
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