Goldman Sachs hat das langfristige Ziel für den Goldpreis erhöht, die dahinterstehenden Signale sind bemerkenswert.

Goldman Sachs hat den Goldpreis-Zielwert für Dezember 2026 von 4900 USD/Unze auf 5400 USD angehoben. Der Hauptgrund liegt nicht nur im Kauf von Gold durch Zentralbanken, sondern auch im systematischen Eingreifen des privaten Sektors, dessen Nachfrage eine stärkere „Haftung“ aufweist.

In den letzten zwei Jahren (2023–2024) war der Hauptgrund für den Anstieg des Goldpreises der anhaltend außergewöhnliche Kauf von Gold durch globale Zentralbanken, doch ab 2025 ändert sich die Situation: Die Nachfrage der Zentralbanken bleibt stark (monatlich etwa 60 Tonnen, deutlich über dem Niveau vor 2022), während privates Kapital beginnt, mit den Zentralbanken um das „begrenzte Goldangebot“ zu konkurrieren, was die Preise beschleunigt nach oben treibt. Der kumulierte Anstieg des Goldpreises im Jahr 2025 hat bereits etwa 67% erreicht.

Goldman Sachs hebt zwei entscheidende Veränderungen hervor:

Erstens, die Bestände der westlichen Gold-ETFs haben seit Anfang 2025 um etwa 500 Tonnen zugenommen, was den im Jahr 2024 vorherrschenden Unterbestand deutlich korrigiert hat und sich wieder mit der implizierten Nachfrage nach Zuteilungen während des Zinssenkungszyklus in Einklang bringt.

Zweitens hat sich der Kanal zur Absicherung von makroökonomischen politischen Risiken mit Gold deutlich erweitert, einschließlich der Aufstockung von physischem Gold durch wohlhabende Familien und dem Anstieg der Nachfrage nach Gold-Call-Optionen von Investoren. Diese Art von Kapital ist schwer zu erfassen, hat jedoch signifikant die Abweichung zwischen den Preisen und den Modellbewertungen erhöht.

Goldman Sachs ist der Meinung, dass die kurzfristige Absicherung, die mit Wahlszenarien verbunden ist, sich von der globalen makroökonomischen politischen Unsicherheit (Finanzen, Geldpolitik, geopolitik) unterscheidet, die langfristiger Natur ist. Die entsprechende Nachfrage nach Absicherungen wird mit hoher Wahrscheinlichkeit bis 2026 anhalten, wodurch die hohen Goldpreise zu einem neuen „Startpunkt“ werden, anstatt einem kurzfristigen Spekulationsblasen.

Natürlich sind Risiken nicht einseitig. Sollte sich die Glaubwürdigkeit der globalen langfristigen Finanz- und Geldpolitik deutlich verbessern, könnte ein Teil des makroökonomischen Absicherungskapitals abgezogen werden und den Goldpreis unter Druck setzen. Doch im aktuellen Rahmen beurteilt Goldman Sachs die Risiko-Struktur weiterhin als „deutlich nach oben gerichtet“

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Silber hat historisch zum ersten Mal 100 überschritten, es ist unmöglich, dass es nur kurz angetippt wird, ich denke, es wird mindestens einen Anstieg auf etwa 120 geben, bevor es wieder auf 100 zurückfällt.