Der Galeón San José, gesunken im Jahr 1708 vor Cartagena de Indias (Kolumbien) mit Tonnen von Gold und Silber, gilt als eines der wertvollsten Schiffswracks der Welt. Experten weisen jedoch darauf hin, dass sein wahrer Schatz nicht in den Edelmetallen liegt, sondern im historischen, wissenschaftlichen und kulturellen Wert der Alltagsgegenstände, Waffen und Überreste, die es ermöglichen, das Leben des 18. Jahrhunderts und die maritime Geschichte des spanischen Imperiums zu rekonstruieren.

Die Extraktion des Goldes könnte einzigartige archäologische Informationen zerstören, weshalb vorgeschlagen wird, das Wrack als Weltkulturerbe zu erhalten. Derzeit gibt es eine Debatte über das Eigentum der Ladung zwischen Spanien, Kolumbien und privaten Unternehmen, während die moderne Vision vorschlägt, es in ein archäologisches Unterwasserlabor und ein kulturelles Symbol zu verwandeln.

👉 Zusammenfassend lässt sich sagen, dass der Galeón San José eine unschätzbare historische Erinnerung darstellt, die jeden materiellen Reichtum übersteigt.