Bitcoin: Ist es ein vergleichbares refugium zu Gold oder eine technologische Infrastruktur vergleichbar mit einem globalen Supercomputer?
🪙 Bitcoin als „digitales Gold“
Wertreserve: Es wird als ein knappes Gut (21 Millionen BTC) angesehen, das vor Inflation und expansiven Geldpolitiken schützt.
Refugium-Erzählung: Ähnlich wie Gold wird es in Zeiten wirtschaftlicher oder geopolitischer Unsicherheit als Absicherung verwendet.
Einfachheit in der Identität: Für viele Investoren ist es einfacher, es als „digitales Gold“ zu betrachten als als komplexes technisches Netzwerk.
Einschränkung: Diese Sichtweise reduziert Bitcoin auf ein passives Gut und ignoriert sein Potenzial als dynamisches System.
💻 Bitcoin als „dezentralisierte Supercomputer“
Globale Rechenzentrale: Die Bitcoin-Blockchain ist eine Maschine, die Transaktionen ohne Zwischenhändler verarbeitet, validiert und sichert.
Technologische Innovation: Mehr als ein digitales Edelmetall ist es ein Protokoll, das zeigt, wie man Tausende von verteilten Knoten koordinieren kann.
Sicherheit und Energie: Seine Rechenleistung (Hashrate) gehört zu den größten des Planeten, was es zu einem „Supercomputer“ macht, der auf finanzielle Sicherheit spezialisiert ist.
Einschränkung: Diese Erzählung kann für die breite Öffentlichkeit zu technisch sein und verliert die symbolische Kraft des „digitalen Goldes“.
🔀 Das Dilemma
Dualität der Identität: Bitcoin ist gleichzeitig ein finanzielles Asset und eine technologische Infrastruktur.
Erzählungsspannung: Die Märkte neigen dazu, es als „digitales Gold“ zu vereinfachen, während Entwickler und Technologen es als ein verteiltes Rechensystem sehen.
Auswirkungen auf die Akzeptanz: Die vorherrschende Erzählung wird beeinflussen, wie Regierungen es regulieren, wie Investoren es nutzen und wie die Gesellschaft es versteht.
