Der Risikomarkt zeigt einen starken Einfluss von großen institutionellen Akteuren, die als Big Players bekannt sind. Obwohl die Preismanipulation gemäß der geltenden Gesetzgebung eine illegale Praxis darstellt, gelingt es diesen Akteuren in der Praxis, auf eine Weise zu agieren, die die Mechanismen der Überwachung umgeht.
Die vorherrschende Strategie besteht darin, Nachrichtenereignisse – positive oder negative – als Katalysatoren für zuvor geplante Bewegungen zu nutzen. So warten die Institutionen, wenn es notwendig ist, große Volumina zu handeln (wie die Liquidation von Positionen), auf die Veröffentlichung einer relevanten Nachricht, häufig von negativer Natur, um ihre Aufträge mit dem psychologischen Einfluss, der im Markt erzeugt wird, zu synchronisieren.
Dieser Prozess schafft eine Erzählung, die den Einzelinvestor dazu verleitet, die Bewegung als direkte Folge der Nachricht zu interpretieren, während es sich in Wirklichkeit um die koordinierte Ausführung institutioneller Aufträge handelt. Der Einzelhandel sucht daher exogene Rechtfertigungen für Schwankungen, die bereits von den großen Akteuren eingeplant waren.
Im Kontext der Smart Money Concepts (SMC) Methodik wird verstanden, dass die Preise nicht durch die Nachrichten selbst bewegt werden, sondern durch die institutionelle Aktion, die sich auf sie stützt, als Auslöser. Die eingehende technische Analyse der Grafiken ermöglicht es, Muster und Liquiditätszonen zu identifizieren, die auf das wahrscheinliche Handeln der Institutionen hinweisen und dem erfahrenen Analysten klare Hinweise auf die zukünftige Richtung des Marktes geben.

