In letzter Zeit habe ich den ERC-1400 Standard für tokenisierte Wertpapiere auf Ethereum mit dem XSC (Confidential Security Contract) Standard von @Dusk verglichen. Mein intuitives Gefühl ist, dass die Compliance-Versuche auf Ethereum oft "Patchwork"-Lösungen sind. Um Privatsphäre und Compliance zu erreichen, müssen oft extrem komplexe Vertragslogiken übereinander gestapelt werden, was direkt zu einem exponentiellen Anstieg der Gasgebühren führt. Institutionen, die in einem solchen Umfeld Hochfrequenzhandel betreiben wollen, haben unkontrollierbare Kosten.
Im Gegensatz dazu hat das Architekturdesign von Dusk die Definition von privaten Vermögenswerten auf Protokollebene verlagert. XSC ist nicht nur ein Token-Standard, sondern eher ein nativer Privatsphäre-Container. Ich denke, der Kernwert dieses Designs liegt darin, dass es die "Privatsphäre-Prämie" senkt. Bei Dusk wird der Berechnungskosten für die Überweisung eines konformen Wertpapier-Tokens durch die zugrunde liegenden ZK-Schaltungen verwässert, anstatt wie bei EVM jede einzelne private Transaktion separat mit teuren Validierungsverträgen auszuführen.
Darüber hinaus löst XSC ein Problem, das mir sehr am Herzen liegt: den Datenschutz über den gesamten Lebenszyklus von Vermögenswerten. Nicht nur der Überweisungsbetrag ist unsichtbar, sondern auch Dividenden, Abstimmungen und andere Unternehmensführungsaktivitäten können bei Dusk durch Zero-Knowledge-Beweise geheim behandelt werden. Das ist für börsennotierte Unternehmen von größter Bedeutung – sie fürchten nicht nur, wer Aktien kauft, sondern auch, die Dividendenpolitik oder die Echtzeit-Holdingstruktur der Aktionäre preiszugeben. Diese Umgebung zur Vermögensausgabe mit "Standardprivatsphäre" (Privacy by Default) ist der Schlüssel, damit RWA vom Experiment zur kommerziellen Nutzung übergehen kann. #dusk $DUSK

