Kürzlich habe ich die Engpässe der Web3-Infrastruktur, insbesondere im Bereich Speicherung, analysiert. Jedes Mal, wenn ich von sogenannten "dezentralen Anwendungen" höre, die immer noch auf zentralisierte Cloud-Dienste für das Frontend und statische Ressourcen angewiesen sind, finde ich das ironisch. Ich habe mir das technische Whitepaper von @Walrus 🦭/acc genauer angesehen, und der Ansatz ist tatsächlich sehr innovativ, es fühlt sich weniger an wie ein einfaches "Blockchain plus Festplatte" und mehr wie eine Rekonstruktion der Logik der Datenverteilung.
Was mich besonders interessiert, ist die Art und Weise, wie es mit "Blobs" umgeht. Die Nutzung von zweidimensionalem Erasure Coding zusammen mit Sui als Koordinationsschicht ist eine sehr präzise Kombination. Das traditionelle vollständige Knoten-Replikationsmodell ist zu schwerfällig; aus kostentechnischer Sicht ist es einfach nicht nachhaltig. Walrus hingegen reduziert den Replikationsfaktor erheblich, indem es Dateien in Stücke schneidet und verteilt, während es eine extrem hohe Robustheit der Daten gewährleistet. Mit anderen Worten, selbst wenn viele Speicher-Knoten offline gehen, können die Daten weiterhin mathematisch rekonstruiert werden. Diese Fehlertoleranz ist für ein Netzwerk, das tatsächlich Petabyte an Daten tragen soll, ein zwingendes hartes Kriterium.
Außerdem ist es eine sehr pragmatische Wahl, das Management- und Zahlungslogik auf Sui zu platzieren. Das Objektmodell und die parallele Ausführungsfähigkeit von Sui können genau die häufigen Speicher-Lese- und Schreibanfragen unterstützen, ohne dass das Management von Metadaten zum Engpass wird. Das bringt mich zu dem Gedanken, dass zukünftige DApps tatsächlich "vollständig dezentralisiert" realisiert werden könnten – Backend-Logik auf der Blockchain, Frontend und reichhaltige Medienressourcen auf #Walrus, vollständig unabhängig von einem Single Point of Failure.
Weniger über Narrative sprechen, mehr über Architekturen nachdenken. Wenn die Speicherkosten nicht sinken, wird Web3 immer nur Finanzspielereien betreiben können. Lösungen wie Walrus, die sich darauf konzentrieren, das Problem der Speicherung "unstrukturierter Big Data" zu lösen, ebnen den Weg für die nächste Welle von Anwendungen. Es geht nicht nur darum, Bilder zu speichern, sondern darum, wie man menschliche digitale Vermögenswerte auf eine verifizierbare und kostengünstige Weise dauerhaft bewahren kann. Die Eleganz der Technologie selbst sagt oft mehr über die Lebensfähigkeit eines Projekts aus als das Marketing. #walrus $WAL


