Wichtige Erkenntnisse
Währungsstärke: Der EUR/USD-Wechselkurs hat sich in den letzten 12 Monaten um über 12% gestärkt und erreichte im Januar 2026 ein Mehrwochenhoch von 1,18. Die Marktstimmung begünstigt insgesamt einen höheren Euro, wobei einige Prognosen auf eine Bewegung in Richtung 1,20 oder höher im mittelfristigen Zeitraum hinweisen.
Geldpolitische Divergenz: Die EZB hielt ihre wichtigsten Zinssätze in ihrer Sitzung Anfang Januar unverändert (Hauptrefinanzierungszins bei 2,15%, Einlagefazilität bei 2,00%), was mit einer Einschätzung übereinstimmt, dass die Inflation nahe dem Ziel liegt. Im Gegensatz dazu wird erwartet, dass die US-Notenbank die Zinssätze weiter senken wird, was eine geldpolitische Divergenz schafft, die den US-Dollar unter Druck setzt und den Euro unterstützt.