đ¨ UNTERNEHMENSAUSCHLUSS: US-INSELSCHAFTEN ERREICHEN KRISENNIVEAUS
Die Zahlen leuchten rot â und sind unmĂśglich zu ignorieren.
Die groĂen Unternehmensinsolvenzen in den USA stiegen 2025 auf 749, den hĂśchsten Stand seit 15 Jahren, und entsprechen dem Zeitraum direkt nach der globalen Finanzkrise.
Das ist kein Lärm.
Das ist ein struktureller Zusammenbruch.
Lassen Sie uns das ins rechte Licht rĂźcken:
đ Insolvenzen haben sich seit 2022 verdoppelt
đ˘ 2.071 Unternehmen sind in nur den letzten 3 Jahren zusammengebrochen
â ď¸ 2025 allein ist jetzt ein mehrjähriges Extrem
Und das ist nicht auf schwache oder spekulative Firmen beschränkt.
Sogar von PE / VC unterstĂźtzte Unternehmen â einst durch leichtes Geld geschĂźtzt â fallen in erhĂśhten Raten.
Was treibt also diese Welle an?
đŁ Engere Liquidität
Die Ăra der unbegrenzten Refinanzierung ist vorbei. Kredite sind knapp, und Kreditgeber sind wählerisch.
đŁ Zunehmende Schuldenlasten
Unternehmen haben sich während der ZIRP mit gßnstigen Schulden eingedeckt. Jetzt werden diese Kredite zu viel hÜheren Raten zurßckgesetzt.
đŁ Anhaltend hohe Zinssätze
HÜhere Zinsen fßr längere Zeit zermalmen die Cashflows, insbesondere bei gehebelten Bilanzen.
đŁ Refinanzierungswand voraus
Hunderte von Milliarden in Unternehmensschulden mĂźssen noch umgerollt werden â und viele werden die Bedingungen nicht Ăźberstehen.
So zeigt sich wirtschaftlicher Stress, bevor offizielle Rezessionsdaten vorliegen.
Insolvenzen sind ein nachlaufender, aber beschleunigender Indikator.
Sobald sie dieses Niveau erreichen, folgen in der Regel Entlassungen, InvestitionskĂźrzungen und Kreditverluste.
Und der Trend kĂźhlt sich noch nicht ab.
Solange die Liquidität eng bleibt und die Zinssätze hoch bleiben,
ist dieser Zyklus von Unternehmensinsolvenzen alles andere als vorbei.
Die Märkte mĂśgen an der Oberfläche ruhig sein â
aber darunter brĂśckelt das Fundament.
Die Geschichte zeigt:
Wenn Insolvenzen so ansteigen, bricht als nächstes etwas.



