Die Ethereum-Stiftung hat ein spezielles Post-Quantum (PQ) Sicherheitsteam gegründet, um das Netzwerk gegen zukünftige Bedrohungen durch Quantencomputer zu schützen.
Dieser Aufwand ist jetzt eine oberste strategische Priorität, so der leitende Forscher Justin Drake.
Das neue Team wird von Thomas Coratger geleitet, mit Unterstützung von Kryptographen, die an leanVM arbeiten, einer quantensicheren, null-Wissen virtuellen Maschine, die als zentral für die langfristige Sicherheit von Ethereum angesehen wird.
Um die Forschung zu beschleunigen, kündigte die Stiftung den Poseidon-Preis in Höhe von 1 Million Dollar an, um eine wichtige kryptographische Hash-Funktion zu verbessern, zusätzlich zu dem bestehenden Proximity-Preis in Höhe von 1 Million Dollar für breitere post-quantum Kryptographie.
Auf der Ingenieurseite sind post-quantum Testnetzwerke bereits aktiv, mit Clients wie Lighthouse und Grandine, die teilnehmen, und weitere werden bald erwartet.
Entwickler-Sitzungen, Workshops und Gemeinschaftsveranstaltungen, die sich auf post-quantum Upgrades konzentrieren, werden im Laufe des Jahres 2026 stattfinden.
Dieser Schritt erfolgt, da quantenrisiken branchenweit Aufmerksamkeit erlangen. Coinbase hat kürzlich ein Quantenberatungsgremium gebildet, und Vitalik Buterin hat erklärt, dass Quantenresistenz für die Zukunft von Ethereum unverhandelbar ist.
Er schätzt die Wahrscheinlichkeit von 20%, dass Quantencomputer die heutige Kryptographie vor 2030 brechen könnten.
Im Gegensatz zu Bitcoin macht die Roadmap von Ethereum (einschließlich Kontenabstraktion) die Migration zu quantensicheren Systemen machbarer,
positioniert Ethereum als eine der proaktivsten Blockchains bei der Vorbereitung auf die Post-Quantum-Ära.

