【Yen, nähert sich der politischen roten Linie】
Die neuesten Signale von führenden Vermögensverwaltungsunternehmen sind von großer Bedeutung.
Masahiko Loo, Senior Fixed-Income-Stratege bei State Street Global Advisors, stellte klar:
Die Wahrscheinlichkeit, dass die Behörden der schönen Nation und Japans gemeinsam in den Wechselkurs eingreifen, steigt deutlich.
Der Auslöser ist kein Hirngespinst, sondern ein historisch wiederholt validiertes Signal —
Das japanische Finanzministerium hat die "Zinsprüfung" gestartet.
Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass eine Zinsprüfung oft nicht das Ende, sondern eine Warnung vor einer bevorstehenden Aktion ist.
Wenn es nach der Prüfung lange keine substantielle Intervention gibt, wie wird der Markt in der Regel reagieren?
Es gibt nur eine Antwort:
Spekulationsgelder werden den Yen weiter unter Druck setzen, um die Untergrenze und Entschlossenheit der Behörden zu testen.
Und dieses Mal ist das Marktverständnis für die "Untergrenze" außergewöhnlich klar.
Loo sagt direkt:
162 ist der entscheidende Wendepunkt.
Das ist der Preisbereich, in dem die letzte offizielle Intervention stattfand, und auch die derzeit vom Markt akzeptierte "politische rote Linie".
Wenn der Wechselkurs dieses Niveau erreicht, wird sich die Natur des Spiels ändern —
Es handelt sich nicht mehr um reinen Trendhandel,
sondern um eine direkte Konfrontation zwischen Geld und Politik.
Für die globalen Märkte ist der Yen nicht nur ein Devisenproblem.
Sobald die Erwartungen an eine Intervention steigen,
könnten die Geldströme in Zinssätzen, risikobehafteten Anlagen und dem Kryptowährungsmarkt gleichzeitig gestört werden.
Als Nächstes geht es nicht mehr darum, ob es zu einer Intervention kommt,
sondern darum —
wer zuerst blinzelt.
In dieser Phase ist oft die wahre Vorabend großer Bewegungen erreicht.



