In der Blockchain ist die Speicherung und Verwendung großer Dateien wie Dokumenten, Bildern oder Videos eine große Herausforderung. Traditionelle Blockchains sind ineffizient und teuer für diesen Zweck, was oft dazu führt, dass Anwendungen kritische Daten auf separaten zentralisierten Servern speichern müssen. Dies schafft Sicherheitsrisiken und bricht das dezentrale Modell. Vanar Chain adressiert dieses Kernproblem mit einer Technologie namens UDF (Universal Data Format)-Speicher, die in seiner Neutron-Schicht entwickelt wurde.

Die Herausforderung von Daten auf der Blockchain

Die meisten Blockchains sind darauf ausgelegt, einfache Transaktionen aufzuzeichnen, nicht große Mengen komplexer Daten. Die Speicherung eines mehrseitigen Rechtsvertrags oder eines hochauflösenden Bildes direkt on-chain ist aufgrund hoher Kosten und technischer Einschränkungen typischerweise unpraktisch. Infolgedessen speichern viele sogenannte dezentrale Anwendungen (dApps) tatsächlich ihre wesentlichen Daten auf traditionellen Cloud-Servern, die von der Blockchain aus verlinkt werden. Dies schafft einen Punkt des Ausfalls, da die Verfügbarkeit und Integrität der Daten davon abhängen, dass der externe Server online und unverändert bleibt.

Wie UDF-Speicher Daten komprimiert und bewahrt

Vanars Lösung ist das UDF oder das Universelle Datenformat. Die Neutron-Schicht nutzt künstliche Intelligenz, um eine vollständige Datei zu verarbeiten – egal ob es sich um ein PDF, ein Bild oder ein Video handelt – und komprimiert sie in einen winzigen digitalen "Samen." Dieser Samen, der nur wenige Bytes groß ist, wird dauerhaft in der Blockchain gespeichert. Entscheidend ist, dass dieser Samen kein einfacher Hash oder eine Zusammenfassung ist, sondern eine strukturierte, informationsreiche Darstellung. Da er direkt auf der unveränderlichen Vanar-Kette gespeichert wird, gewinnt die Daten die inhärente Sicherheit und Dauerhaftigkeit der Blockchain, wodurch die Abhängigkeit von externen Servern beseitigt wird.

Daten für On-Chain-Anwendungen freischalten

Die wahre Innovation liegt darin, wie diese gespeicherten Daten genutzt werden. Der komprimierte UDF-Samen kann von der Kayon-Schicht, einem weiteren Bestandteil von Vanars Architektur, abgerufen und interpretiert werden. Kayon fungiert als On-Chain-Logik-Engine, die die Informationen im Samen rekonstruiert und versteht. Dies ermöglicht es Smart Contracts, aktiv mit den Daten zu interagieren. Zum Beispiel könnte ein Smart Contract automatisch die Bedingungen innerhalb eines gespeicherten rechtlichen Vertrags validieren, die Authentizität eines Zertifikats überprüfen oder die Einzelheiten einer Rechnung prüfen, bevor eine Zahlung freigegeben wird. Dies verwandelt statische gespeicherte Dateien in aktive abfragbare Komponenten dezentraler Anwendungen.

Zusammenfassend löst Vanars UDF-Speicher ein grundlegendes Blockchain-Problem, indem er es machbar und effizient macht, komplexe Daten direkt on-chain zu speichern. Indem kritische Daten von zentralisierten Servern in ein sicheres, strukturiertes Format verschoben werden, das von Smart Contracts verstanden werden kann, ermöglicht es eine neue Generation von fähigeren, wirklich dezentralen Anwendungen für Finanzen, rechtliche Prozesse und das Management digitaler Vermögenswerte.

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