Trotz der strikten Verbote von Kryptowährungsaktivitäten im Inland steht China nun kurz davor, der größte staatliche Bitcoin-Inhaber der Welt zu werden. Laut öffentlichen Schätzungen liegt die Menge an Bitcoin, die von der chinesischen Regierung kontrolliert wird, nur etwa 4.012 BTC hinter der der Vereinigten Staaten.
Die meisten dieser Bestände stammen nicht aus strategischen Investitionen, sondern vielmehr aus Vermögenswerten, die in strafrechtlichen Fällen im Zusammenhang mit Betrug, Geldwäsche und illegalen Kryptowährungsbörsen beschlagnahmt wurden. Dies schafft ein auffälliges Paradoxon:
1. An der Oberfläche: China verfolgt eine harte Linie gegen Krypto und verbietet den Handel und das Mining.
2. In Wirklichkeit: Der Staat ist stillschweigend zu einem der größten Bitcoin-„Wale“ der Welt geworden.
Wenn China die USA übertrifft, würde es global an erster Stelle stehen in Bezug auf Bitcoin, die von einem Staat gehalten werden, obwohl es Bitcoin nicht als legales Asset innerhalb seines Finanzsystems anerkennt. Dies wirft mehrere wichtige Fragen auf:
1. Wird China weiterhin halten, schrittweise verkaufen oder letztendlich Bitcoin als strategisches Asset nutzen?
2. Wie könnten solche großen Bestände die Geldpolitik, das Management staatlicher Vermögenswerte und die geopolitische Positionierung beeinflussen?
Da Bitcoin zunehmend von verschiedenen Ländern als strategisches Reservevermögen betrachtet wird, könnte Chinas Schweigen und sein Ansatz zur Verwaltung dieser Bestände letztlich bedeutender sein als seine früheren öffentlichen Erklärungen, die Kryptowährungen verbieten.