Die gute Nachricht ist, dass bis jetzt weiterhin eine große Menge Kapital in die ETFs der US-Aktien strömt. Im Januar sind bereits über 1.212.000.000.000 US-Dollar in an den USA gelistete ETFs geflossen. Wie beängstigend ist diese Zahl?

Eric von Bloomberg hat festgestellt, dass der durchschnittliche Nettomittelzufluss im Januar historisch bei 40 Milliarden US-Dollar liegt, während der Rekord bei 88 Milliarden US-Dollar liegt, der im vergangenen Jahr aufgestellt wurde. Der Januar ist zwar noch nicht zu Ende, hat aber bereits 40% des historischen Höchststands überschritten.

Dieses Kapital fließt hauptsächlich in ETFs, die mit dem S&P 500 verbunden sind, einschließlich $VOO, $SPYM und $RSP. Der Gesamtzufluss dieser drei Vermögenswerte hat bereits 31,16 Milliarden US-Dollar überschritten und macht etwa 25% des gesamten Kapitalzuflusses aus.

Daraus lässt sich schließen, dass es trotz der nach wie vor bestehenden negativen Stimmung auf dem Markt für US-Aktien für Investoren immer noch eine Wette auf das Risikomanagement gibt, und das investierte Kapital bereits deutlich die historischen Höchststände überschreitet. Dies zeigt, dass Investoren glauben, dass das Jahr 2026 ein Bullenmarkt oder der Beginn eines Bullenmarktes sein wird. Das ist keine Vermutung, sondern eine Tatsache, die Investoren mit weit über dem historischen Niveau liegenden echten Geldbeträgen untermauern.

Leider ist es so, dass im Januar 2025 $IBIT, also BlackRocks $BTC Spot-ETF, im Geldzufluss des Monats den sechsten Platz belegte. Wenn ich mich nicht irre, hat der $ETH Spot-ETF $ETHA zwar nicht die Top Ten erreicht, aber immerhin den dreizehnten Platz belegt. Doch im Jahr 2026 ist IBIT in den Top Ten nicht mehr zu sehen.

Das zeigt auch, dass das Interesse traditioneller Investoren an Kryptowährungen im Vergleich zum Vorjahr erheblich zurückgegangen ist. Aber derzeit hat zumindest Bitcoin noch eine gewisse Korrelation zu den US-Aktien, sodass man weiterhin feststellen kann, dass solange die US-Aktien im Aufwärtstrend sind, die Kryptowährungsbranche nicht allzu schlecht abschneiden wird.