Investieren bedeutet in der Regel, dass man auf Gewinn aus ist, aber Verluste sind unvermeidlich, und die meisten Menschen machen Verluste, unabhängig von Bullen- oder Bärenmärkten. In solchen Fällen ist eine wichtige Maßnahme erforderlich: der Stop-Loss! Ein rechtzeitiger Stop-Loss ist eine der Methoden rationaler Investoren. Viele der Personen, mit denen ich zu tun hatte, die mit Verträgen arbeiten, beenden oft ihre Position erst nach einem Margin Call, daher halte ich es für notwendig, über Stop-Loss zu sprechen. Aufgrund von Verlusten und Margin Calls, die man nicht mit Zeit gegen Raum eintauschen kann, wird die Festlegung des Stop-Loss-Niveaus sehr wichtig.
Was den Stopp-Loss betrifft, so gibt es derzeit zwei Ansichten. Möglicherweise liegt es an der unterschiedlichen Psychologie und dem Zustand der Anleger, weshalb diese Unterscheidung getroffen wird. Eine Ansicht ist, dass der Stopp-Loss dazu dient, die Buchverluste zu reduzieren und zu verhindern, dass man in tiefe Verluste gerät; es ist ein mutiger Schritt, der lobenswert ist. Die andere Ansicht besagt, dass der Stopp-Loss einfach ein Ausstieg ist. Tatsächlich ist das Reduzieren von Buchverlusten nur eine Ausrede für eigene Ängste. (In der Kryptowährungsszene gibt es einen Spruch: „Ich bin immer auf der Suche nach frischen Talenten, entweder gehe ich mit einer jungen Dame oder ich arbeite hart.“ Diese Denkweise ist zu radikal.) Warum gibt es die Ansicht, dass der Stopp-Loss ein Ausstieg ist? Ich erinnere mich an meine eigenen anfänglichen „Gott“-Züge beim Aktienhandel, und das macht alles verständlich. Hauptsächlich verkaufen viele sofort, was den Markt anhebt, und die Manipulation führt dazu, dass viele aussteigen, woraufhin der Kurs steigt. Wer das Geldverdienen verpasst, wird natürlich unzufrieden sein, weshalb man denkt, dass der Stopp-Loss ein Ausstieg ist, eine Handlung von Feiglingen.
Diese beiden Ansichten sind nicht unbedingt richtig oder falsch; sie repräsentieren einfach zwei unterschiedliche Handelsstile. Beide Ansichten haben ihre Berechtigung sowie ihre Einseitigkeit und man sollte nicht leichtfertig eine als falsch bewerten. Natürlich sollte ein reifer Investor beide Handelsstrategien umfassend beherrschen und je nach Situation unterschiedliche Ansätze wählen, um verschiedenen Marktentwicklungen zu begegnen.
Hier möchte ich eine recht effektive Stopp-Loss-Methode vorstellen, die ich normalerweise verwende: Die feste Stopp-Loss-Methode.
Diese Methode ist recht einfach und hat keine unnötigen Verzierungen. Diese Methode basiert auf der eigenen Risikofähigkeit; man legt seine Verluste auf einen festen Prozentsatz fest. Sobald die Verluste diesen Prozentsatz erreichen oder überschreiten, sollte man schnell schließen. Sie ist sowohl für den Spot- als auch für den Terminhandel geeignet. Wenn der Verlust des gekauften Coins einen bestimmten Prozentsatz erreicht, wird ein Stopp-Loss ausgelöst. Dieser Prozentsatz hängt von deiner Risikobereitschaft, Handelsstrategie und Handelszeitraum ab, zum Beispiel kann er für den ultrakurzen Handel 5%–10%, für den kurzfristigen Handel 10%–20%, für den mittelfristigen Handel 15%–30% und für den langfristigen Handel 30%–50% betragen. Sobald dieser Prozentsatz festgelegt ist, sollte er nicht leicht geändert werden; man muss entschlossen und konsequent handeln.
Ein Beispiel: Wenn mein üblicher Stopp-Loss-Anteil zwischen 10% und 20% liegt, sollte der Stopp-Loss-Preis bei einem Rückgang von 10% als Warnsignal gesetzt werden. Wenn es zu einem Rückgang von 10% kommt, muss ich die Situation ernst nehmen und zuerst beurteilen, ob der Markt manipuliert wird oder ob tatsächlich verkauft wird. Fällt der Kurs um 20%, sollte ich sofort verkaufen.
Diese Vorgehensweise hängt von der Risikofähigkeit jedes Einzelnen ab; die Entscheidungen müssen entschlossen getroffen werden, zögere niemals. #止损 $ETH

